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Attraktivität ist keine Frage des Alters

"In wechselhaften Zeiten ist Attraktivität keine Frage des Alters“

 

Kennen Sie das: Hitzewallungen, Gelenkschmerzen und/oder Schlafprobleme? Die Symptome machen sich häufig schon fünf Jahre vor der Menopause (wenn die Blutung über ein Jahr ausbleibt) bemerkbar. In der Regel ab Mitte/Ende 40, kann aber auch früher sein. Auslöser dafür sind Veränderungen unseres Hormonhaushaltes. Insbesondere nimmt die körpereigene Östrogenproduktion ab – und das bereits lange bevor eindeutige Wechseljahres-Symptome überhaupt auftreten.

 

Für alle, die sich nicht mit den typischen Beschwerden abfinden möchten, gibt es u.a. systemische Hormonersatz-Therapien mit Östrogen und dem natürlichen Gelbkörperhormon Progesteron. Die Frage ob die Zugabe von Östrogen zu einem Anti-Aging-Effekt führt wird immer wieder gestellt kann allerdings nicht eindeutig mit "Ja" beantwortet werden. Es gibt wohl einen positiven Einfluss dahingehend, dass bei Östrogen-Einnahme die Haut etwas stärker durchblutet und Feuchtigkeit besser eingelagert wird.

Unstrittig ist: Durch die Abnahme von Östrogen und Progesteron verändern sich unsere Haut und Psyche. Auch seelisch kann eine gewisse Dünnhäutigkeit auftreten.

 

 

Was ist wichtig für die reife Haut?

 Besonders wichtig sind Peelings, weil sich die Zellteilung verlangsamt und die abgestorbenen Hautzellen auf der Haut liegen. Hier empfehle ich regelmäßige Peelings, die diese Hornschicht abtragen. Im Institut wende ich gerne Ultraschall-, Enzym- oder Fruchsäurepeelings an, je nach Hauttyp und gewünschtem Effekt. Für zu Hause ist ein AHA-Peeling oder Enzym-Peeling 2-3 mal wöchentlich zu empfehlen. Hier haben wir definitiv schon sehr schöne Effekte und Hautbilder gezaubert.

 

Auch die Wirkstoff-Versorgung wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Ideal in Form von Seren, Ampullen oder Cremes mit Wirksubstanzen in hoher Konzentration. Hier empfehle ich Ihnen Hyaluronsäure zur Feuchtigkeitsspeicherung, Vitamin C für den Kollagen-Aufbau oder Retinol (der ultimative Anti-Aging Wirkstoff) und Peptide, die die Kollagensynthese ebenfalls intensiv anregen.  Alle Wirksubstanzen finden Sie sowohl in den Pflegeserien für „reife Haut“ von Janssen Cosmetics und in fast allen Pflegeserien von „Image Skincare“, die sich insbesondere dem Thema „Agelater“ widmen. Mit allen Produkten werden sehr schöne und effektive Ergebnisse erzielt.  Hier berate ich Sie individuell.

 

Um den Prozess zu stabilisieren und effektvoll zu halten sind apparative Maßnahmen mit denen sich Wirkstoffe und Präparate einschleusen lassen, das Pünktchen auf dem “i“. Galvanischer Strom, Mesotherapie mit Elektroporation und Ultraschall können z.B. den Hautstoffwechsel anregen und zu deutlich sichtbaren Ergebnissen führen. Allerdings sind hier auch regelmäßige Anwendungen unverzichtbar um nachhaltige Effekte zu erzielen. Gerade in Zeiten hormoneller Veränderungen benötigt unsere Haut stabilisierende Maßnahmen mit Langzeitwirkung. Thermo-Modellagen mit erwärmenden Gipsmasken können den Stoffwechsel ebenso fördern und die Haut für Wirkstoffe öffnen. Welche Behandlungsmethode angebracht und gewünscht ist, ist immer individuell und klären wir in einem  persönlichen Gespräch.

 

Was kann Ernährung bewirken?

Gibt es Ernährung, die den Alterungsprozessen effektiv entgegenwirkt? Unsere Ernährung beeinflusst nicht nur unsere Gesundheit allgemein, sondern tatsächlich konkret auch unseren Hormonhaushalt. Leider kommt es jetzt darauf an, dass wir weglassen können!  Zucker und Weißmehl sind Lebensmittel, die den Stoffwechsel gerade während der Wechseljahre belasten. Durch den Genuss von Süßigkeiten steigt unser Insulinspiegel an und wenn Insulin im Körper kreist, kann das Fett in den Fettzellen kaum abtransportiert werden. Insulin blockiert das stoffwechselaktivierende Hormon Glucagon und verhindert damit den Fettabbau. Zu viel Insulin ist unserer "Jungendlichkeit“ nicht zuträglich.

 

Weniger Kohlenhydrate, mehr Proteine

Das ist nun auch der Grund, warum wir abends möglichst Kohlenhydrate vermeiden sollten, damit die regernativen Prozesse während der Nacht nicht durch einen zu hohen Insulinspiegel behindert werden.

 

Ich möchte hier nicht auf spezielle Ernährungspläne eingehen und auch nicht den „Einen“ als gut beschreiben, denn hier gibt es so viel Möglichkeiten, die auch immer individuell sind und abhängig von unserem Persönlichkeits- und Konstitutionstyp. Wichtig ist für sich persönlich einen Weg zu finden, der das „Genießen“ trotz allem noch zulässt, der sich an unserem Rhythmus orientiert. Nicht jeder mag Rohkost und auch nicht jeder mag Müsli. Auch ein Gläschen Wein oder Bier sind nicht schädlich am Abend. Cocktails oder Alkopops sind da weniger zu empfehlen, da sie neben dem Alkohol sehr viel Zucker enthalten.

 

Omega-3-Fettsäuren tun uns gut, da sie unser Herz-Kreislauf-System schützen und wichtig für das Gehirn und die Jugendlichkeit sind! Sie stimulieren die weibliche Hormonproduktion. Als besonders gute Lieferanten für diese hochwertigen Fette gelten fette Fischsorten wie Lachs, Makrelen, Hering, Chia- und Leinsamenöl sowie Walnüsse. Vor allen das Leinsamen enthält wertvolle Lignane, das sind Phytoöstrogene, die als wichtiger Nahrungsbestandteil von Vorteil sind, wenn die körpereigene Östrogenproduktion nachlässt.

Übrigens: Die Karnevals-Kamelle und -Bonbons führen zu Höchstständen in unserem Insulin-Spiegel. Dabei verbinden sich Zucker und Eiweiß zu sogenannten AGEs (Advanced Glycation Endproducts) die das Kollagen in unse­rem Körper schädigen. Kollagen ist das wichtigste Protein in unserem Körper und verleiht unserer Haut Ela­stizität, Struktur und Stärke. Wenn Kol­lagen geschädigt oder abgebaut wird, entstehen Falten und es entwickelt sich ein schlaffes, stumpfes Hautbild.

 

Mit dem Älterwerden erhält die Eiweißzufuhr eine größere Bedeutung und sollte nun deutlich erhöht werden. Nicht nur unbedingt mit tierischen Proteinen, sondern auch mit pflanzlichen z.B. aus Soja.  Auch Milchprodukte bilden eine wichtige Option, da sie das, für die Knochensubstanz wichtige Kalzium enthalten. Zum Frühstück Magerquark mit einem Schuss Leinsamenöl wäre ein perfekter Einstieg in den Tag. Mit dem Eiweiß nehmen wir Aminosäuren zu uns, die für die Hormonproduktion notwendig sind – bestimmte Aminosäuren stimulieren sogar das Glückshormon Serotonin und das Belohnungshormon Dopamin. Damit kann sehr gut der „Winterblues“ überstanden werden. Eiweiß hemmt zusätzlich den Heißhunger auf Süßes und hilft unwillkommene Pfunde erst gar nicht entstehen zu lassen.

 

Ein weiterer Aspekt unsere Ernährung sind die Antioxidantien. Sie wirken gegen freie Radikale, die aggressiven Moleküle, die Gewebestrukturen angreifen und zur Alterung der Haut beitragen. Dunkle Früchte, Beeren oder überhaupt Obst und Gemüse versorgen uns mit Antioxidantien und sollten auf unserem Anti-Aging-Ernährungsplan nicht fehlen. Ganz wichtig natürlich auch die Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit: egal ob Wasser, grüner Tee, Ingwertee oder frisch gepresste Säfte – Getränke ohne Zuckerzusatz sorgen dafür, dass die Haut praller bleibt und Abbauprodukte des Stoffwechsels im Körper effektiver abtransportiert werden.

 

Bewegung? Unbedingt!

Ich weiß, nicht jede hat Lust auf Sport und Bewegung. Bewegung hält jedoch nicht nur fit, sondern auch jung und glücklich.  Wer sich mehr bewegt produziert Hormone wie Testosteron und Dopamin. Integrieren Sie Bewegungsabläufe in Ihren Alltag, denn nur wenn mehr Bewegung in den Alltag passt, hält man es auch durch. Ob Jogging, Nordic Walking, Gymnastik, Krafttraining, Pilates, …. Das Angebot ist groß und hält auch für jeden Bewegungstyp etwas parat. Möglich ist auch das speziell auf Frauen ab 40 zugeschnittene Hormon-Yoga: Übungen, die die Hormonproduktion gezielt anregen und in vielen Studios angeboten werden.

 

Fazit

Mal ehrlich: unser größtes Problem ist doch der Bauch, der unsere Figur verändert, weil er mit allen möglichen Diäten nicht mehr so einfach und schnell weggeht.

 

Machen wir uns bitte schön nicht mehr ganz so verrückt! Ständige Diäten, die doch nur einen Jo-Jo-Effekt erzielen bringen gar nichts, im Gegenteil! Nehmen wir uns doch auch einfach mal so an, wie wir sind, etwas kuscheliger um Bauch- und Hüftregion ist so hässlich auch nicht (ich sage das, weil die meisten auf hohem Niveau jammern und schauen wir uns mal unsere Männer an, denen es auch nicht anders geht und wir sie trotzdem lieben). Beschäftigen wir uns mal mit einer vernünftigen und ausgewogenen Ernährung, dem nun „etwas mehr mal weglassen“ an Zucker und Kohlenhydraten und setzen auf mehr Bewegung in welcher Form auch immer, denn Muskeln verdrängen Fett. Vergessen wir dabei nicht, auch ab und zu mal zu genießen, das ist Lebensqualität.

 

Für die Schönheit, Gepflegtheit und Regeneration und Straffung unserer Haut setzen wir gezielt Wirkstoff-Produkte ein. Durch regelmäßige kosmetische Behandlungen, die dazu dienen, Wirkstoffe gezielter und tiefer einschleusen zu können, die durch Ultraschall und Massage Gewebe festigen sowie Schlacke und Lymphe gezielt abtransportieren runden wir unser Anti-Aging-Programm ab. Das funktioniert natürlich nur in der Regelmäßigkeit, da es sich nicht um invasive medizinische Eingriffe handelt. Natürliche Schönheit und Attraktivität sind gefragt. Nicht zu unterschätzen ist dabei der dazugehörige Wohlfühlfaktor.

 

Ich freue mich auf Sie!

Ihre Petra Schreiber