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Akne – das Schreckgespenst der Jugend

Der gefürchtete „Steuselkuchen“ hat schon so manch frische Blüte schmerzlich verhagelt. Gerade in einem Alter, in dem das Aussehen eine wichtige Rolle für die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls spielt, wird der Blick in den Spiegel allzu oft zur Seelenqual. Mit annähernd 80 % Verbreitungsgrad während der Pubertät hat Akne das Zeug zu einer Volkskrankheit. Sie taucht zwischen dem 10. Und 14. Lebensjahr auf und kann bis weit ins Erwachsenenalter ihr Unwesen treiben. Nicht selten muss psychologische Unterstützung zu Hilfe gezogen werden.

 

 

Viele fragen sich: Warum gerade ich? Woher kommt die hässliche Pickelattacke mit nicht selten sogar schmerhaften Entzündungen? Verschiedene Faktoren können für die Entstehung verantwortlich sein. Verhornungsstörungen, hormonell verursachte Überfunktion der Talkdrüsen, immunologische Prozesse und Entzündungen, Veränderungen der mikrobiellen Besiedlung der Haut und auch Vererbung spielt häufig eine Rolle.

 

 

Akne hat viele Gesichter. Sie tritt in verschiedenen Schweregraden auf: von der eher harmlosen, so genannten physiologischen Akne mit vorübergehenden Papeln, Pusteln, Mitessern über die hartnäckige Akne vulgaris bis hin zur schweren Akne conglobata mit tiefgreifenden Entzündungen und möglichem Verbleib der gefürchteten Narben.

 

 

Bei der Akne-Behandlung kommt es ganz besonders auf die Reinigung und Tiefenreinigung der Haut an. Wichtig dabei ist vorher immer ein Peeling, hier variiere ich nach Hautzustand zwischen Enzym-, Fruchtsäurepeeling oder der Hydro-Abrasion, die die Tiefenreinigung schon erleichtern und beim ersten Mal schon zu einem verbesserten Hautbild führen. Eine Akne-Behandlung ist in der Regel als Kurbehandlung (1 x wöchentlich für 4 – 8 Wochen) sinnvoll und sollte dann in regelmäßigen Abständen von 4-6 Wochen wiederholt werden. Unerlässlich ist dabei natürlich auch die Anwendung einer Systempflege mit klärenden, beruhigenden und regulierenden Wirkstoffkombinationen, um eine sofort sichtbare und spürbare Verbesserung des Hautbildes zu erreichen.  

 

 

Bei der Akne-Therapie durch den Arzt werden die entsprechenden Präparate je nach Ausprägung ganz zielgerichtet eingesetzt. Auch hier ist vorher eine professionelle Ausreinigung der betroffenen Hautbereiche unabdingbar. Sie beschleunigt die Wirkung der medizinischen Therapie und kann eine Narbenbildung weitgehend verhindern.

 

Nicht einfach nur Rubbeln: Bei der Akne-Therapie wie auch wie bei der Akne-Behandlung bewährte Wirkstoffe, wie Salizylsäure eingesetzt. Sie bewirken eine schonende Abtragung der Verhornungen, Öffnung verstopfter Poren und wirken Entzündungen entgegen.

 

 

Öl bei fettiger Haut? Ja, aber das richtige. Bei leichteren Akne-Varianten werden bereits im Rahmen der Reinigung milde Wirkstoffe zur Verbesserung des Hautbildes eingesetzt, die eine gestörte Barrierefunktion der Haut wiederherstellen. Hierbei können durchaus auch ganz bestimmte lipidhaltige Produkte hilfreich sein.

 

 

Wie oben schon erwähnt, wird die Haut nicht nur in der Pubertät häufig aus dem Gleichgewicht gebracht, auch ungesunde Ernährung, Schwankungen des Hormonspiegels oder Stress und Überbelastung im Alltag können zu unreiner Haut führen. Hier macht es auf jeden Fall Sinn sich in professionelle Hände zu geben, damit eine sachgerechte Hautanalyse durchgeführt wird (denn in diesen Fällen muss es sich nicht unbedingt um eine ölige und fette Haut handeln) um für Sie die passende Behandlung anzuwenden und auch die auf Ihre Hautbedürfnisse abgestimmte Pflege zu empfehlen. 

 

Gerne berate ich Sie und unterstütze Sie dabei, Ihr Hautbild wieder in Balance zu bringen. Rufen Sie mich einfach an und wir vereinbaren einen Termin. 06082 924417