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YouTuber, Blogger, Influencer oder doch lieber zum Profi?

7 unschlagbare Argumente für den Besuch beim Kosmetikprofi

 

YouTuber, Blogger, Influencer zeigen Ihnen heute bequem per Videotutorial, wie man Kosmetik anwendet, was Trend ist und was man an Produkten vermeintlich unbedingt braucht. Viele Anwender ziehen mit und ersetzen damit den Besuch im Institut. Die Pflegeempfehlung kommt von der Bloggerin, das Make up zeigt mir ein Tutorial und die entsprechenden Produkte bestelle ich gleich online im Internet. Das klingt simpel ist aber leider kurzfristig gedacht - manchmal sogar mit fatalen Auswirkungen.

 

Diesen Artikel schreibe ich als Kosmetikerin, die mit den Folgen der DIY-Methoden dann irgendwann konfrontiert wird. Gerade in den letzten Jahren hat sich der Trend ganz extrem entwickelt. Vor allem junge Frauen kommen dann nicht selten mit massiven Hautproblemen (Akne, Überempfindlichkeiten, …) zu mir ins Institut. Nach entsprechender Reflexion und Analyse erweist sich oft eine falsche Pflege als Ursache. Häufig muss dann über einen längeren Prozess hinweg das Hautbild und oft auch die Psyche wieder in Einklang gebracht werden: zeit- und kostenintensiv!

 

Wenn Sie an einem schönen und gesunden Hautbild interessiert sind und mit Pflegeprodukten dieses halten oder erreichen möchten, sollten Sie vor allem Ihren Hauttyp und Hautzustand kennen. Erst dann können Sie sinnvoll und zielgerichtet passende Produkte zum Einsatz bringen.

 

Was spricht dafür, dass Sie Ihre Haut und damit sich in gute Hände eines Beauty-Profis geben?

 

1. Die Ausbildung – denn gelernt ist gelernt

 

Auch noch so viel Erfahrung mit Kosmetik und Beauty kann eine fundierte Kosmetikausbildung nicht ersetzen. Ein/e gut ausgebildete/r Kosmetiker/in hat mindestens ein Jahr Ausbildung absolviert mit unerlässlichen Fächern wie u. a. Anatomie und Aufbau der Haut und des Körpers, Dermatologie, Chemie, Rohstoff- und Materialkunde sowie Physik. Und das alles immer mit direktem Bezug auf die Haut. Profis kennen sich mit den Zusammenhängen zwischen Haut Körper und Seele aus. Hier spielen auch äußere Faktoren wie Jahreszeit, Stress, Ernährung, Rauchen oder Alter eine große Rolle. Diese dürfen nicht außen vor bleiben und tragen viel zur individuellen Behandlungsempfehlung bei.

 

Auch bei neuartigen Hautproblemen können Kosmetiker/innen flexibel gegensteuern. Unerwartete Probleme, wie jetzt zu Pandemiezeiten die unliebsame „Maskne“, können jederzeit auftreten. Solche Erscheinungen sind auch für die Kosmetikerin neu, doch sie kann professionell darauf reagieren. Durch regelmäßige Weiterbildung, Fachlektüre und spezielle Produkte kann sie sich besonders schnell auf neue Situationen einstellen und eingreifen.

 

2. Individuelle Beratung – frei von Schablonen und 08/15

 

Erfahrung und das persönliche Gespräch mit Kunden, machen die individuelle Beratung und Pflegeempfehlung so wichtig. Dies bekommen Sie weder im Reformhaus, in der Apotheke, im Drogeriemarkt noch im Internet und schon gar nicht im Discounter um die Ecke. Als Kosmetikerin analysiere ich die Haut und beurteile den aktuellen Hautzustand. Etwaige Veränderungen bemerke ich dabei zuverlässig und kann so meine Kunden entsprechend aufmerksam machen.

 

Und das nicht nur im Gesicht, sondern auch oft am Körper, wo sonst keiner hinschaut.

 

3. Das persönliche Gespräch – Kosmetik auch unter der Oberfläche

 

Im persönlichen Gespräch zeigt sich manchmal eine Diskrepanz zwischen Vorstellung seitens der Kunden und dem, was ich als Kosmetikerin sehe und behandeln muss. Professionalität bedeutet, dass ich weiß beides zu verbinden: den Kundenwunsch erfüllen und das Hautproblem behandeln und lösen. Die Gespräche zwischen mir und meinen Kunden sind oft sehr intim und privat. Auch das gehört zur Hautpflege dazu. Denn oft stellt sich während eines Gesprächs ein Stressfaktor oder die Einnahme von Medikamenten heraus, welche jeweils Grund für Hautveränderungen und -reaktionen sein kann. Im Rahmen einer Hautdiagnose gehören auch solche Faktoren berücksichtig. Als Kosmetikerin ist es mir auch möglich zum Beispiel durch eine Massage Stress abzubauen und Kunden mental zu stärken.

 

4. Die richtigen Produkte für Ihren Hauttyp – Stochern Sie nicht im Nebel!

 

Ein ganz wichtiger Aspekt! Ich kann nur Produkte empfehlen, wenn ich den Hautzustand und -typus meiner Kunden kenne, und auch weiß, warum die Haut entsprechend reagiert. Ohne dieses Wissen erhält bei mir kein Kunde ein Pflegeprodukt. Wir arbeiten uns da vorsichtig hin und experimentieren nicht. Wichtig ist auch eine ständige Überprüfung, ob die empfohlenen Produkte noch die richtigen für die Kunden sind. Kunden- und deren Hautbedürfnisse verändern sich zum Beispiel je nach Jahreszeit, nach einem Urlaub oder, aktuell, Pandemie bedingt. Produkte, die gestern sinnvoll waren, sind es heute eventuell nicht mehr. Als Kosmetikerin kann ich auch Vorurteilen von Kunden entgegenwirken und Halbwissen vervollständigen. Es ist grundsätzlich zu klären, ob Allergien bestehen, ob Medikamente eingenommen werden oder auch ob Erkrankungen vorliegen. Das sind wichtige Aspekte und Grundlagen für eine Behandlung und natürlich um eine adäquate Pflegeproduktempfehlung auszusprechen.

 

5. Apparative Methoden – stets in kompetenten Händen

 

Apparative Anwendungen wie Ultraschall, Needling oder Microdermabrasion u. A. erfreuen sich großer Beliebtheit. Viele Kunden sind ungeduldig und bevorzugen gerne auch schnell sichtbare Ergebnisse. Als Kosmetikerin bin ich in den Methoden, die ich anwende, geschult und kann Geräte professionell anwenden.

 

Vor jeder apparativen Anwendung erfolgt immer eine intensive Anamnese. Was die Heimanwendung von kosmetischen Geräten betrifft, sind die Risiken einer falschen und hautschädigenden Behandlung groß. Nicht selten müssen Fachleute (Kosmetiker/innen oder gar Arzt) die Schäden im Nachhinein reparieren.

 

6. Besser kein Self-Made

 

Entgegen der Annahme vieler Kunden, sind selbstgemachte Kosmetikprodukte ohne genaue Fachkenntnisse der Haut und deren Bedürfnisse nicht erfolgreich. Eine Creme mit Fett und Wasser oder mit ganz viel Urea kann der Haut zwar nicht schaden, aber was passiert sonst noch!

Wo ist die Langzeitwirkung, wo die individuelle Lösung? Wo sind die effektiven Wirkstoffe? Hier wird schnell klar, dass nur kurzfristig und nicht ergebnisorientiert gedacht wird.

 

7. Zusatzdienstleistungen

 

Nagelpflege und Wimpernfärben sind zwei Anwendungen, die viele Kunden als typische Heimbehandlungen sehen. Es gibt aber auch viele Spezialfälle, in denen ein Besuch im Institut ratsam ist. Gerade in heutigen Zeiten sind wir als Kosmetiker/innen mit viele Kunden konfrontiert, die onkologische Therapien durchlaufen. Hier ist eine besondere Fachkenntnis in Sachen Nagel-, Hand- und Fußpflege sehr wichtig.

 

Weißen Hautkrebs erkennen, zum richtigen Sonnenschutz beraten, Hautveränderungen regelmäßig kontrollieren und Kunden bei Verdachtsfällen zum Dermatologen schicken sowie eine sinnvolle Nachbehandlung durchführen - das kann kein Discounter und kein YouTuber leisten.

 

Ich bin gerne für meine Kunden da und ich nehme mir Zeit für Ihre Anliegen!

Ihre

Petra Schreiber

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