Periorale Dermatitis

Periorale Dermatitis

 Beratung & Behandlungen in Schmitten

Periorale Dermatitis

Die periorale Dermatitis -kurz POD genannt - wird auch oft als Stewardessen- Krankheit betitelt. 3 Buchstaben - POD, die ihre Haut aus dem Gleichgewicht bringen können, wenn zu viele Hautpflege oder ein ständiger Wechsel der Pflegeprodukte zum Hautproblem wird.


Eine periodale Dermatitis zu erkennen ist meist nicht so einfach, da sie oft mit den gleichen Symptomen wie Rosazea oder Akne (Spätakne) einhergeht.

Eine periorale Dermatitis wird durch das Nichtvorhandensein von Mitessern und Milien (Komedonen) von Akne unterschieden. Eine periorale Dermatitis ist mitunter auch schwer von einer Rosazea zu unterscheiden. Eine Rosazea führt jedoch nicht zu Ausschlag rund um den Mund und die Augen. Andere Symptome von Rosazea müssen vorhanden sein, damit diese Krankheit anstelle einer perioralen Dermatitis diagnostiziert wird.


Eine periorale Dermatitis zeigt sich in der Regel mit Rötungen, Knötchen, Pickeln, erweiterten Äderchen, oft Brennen und Juckreiz perioral - also um den Mund herum. Sie kann sich auch an der nase (perinasal) oder den Augen (periokulär) ausbilden.

Eine periorale Dermatitis am Auge, geht das überhaupt?

Eine periorale Dermatitis wird zu einer "periokulären Dermatitis", wenn der Bereich um den Mund herum ausgespart wird und die Erscheinungen ausschließlich um die Augen herum auftreten. Der Grund für die Entstehung liegt sehr häufig in einem übermäßigen Gebrauch von Augencremes begründet.


Hält die periorale Dermatitis über einen längeren Zeitraum an, können sich Bakterien ansiedeln, wodurch sich die Erscheinungen verschlimmern. 

Ursachen von POD

Darüber streitet sich tatsächlich die Wissenschaft noch. Einige Forscher glauben auch, das Auftreten einer POD könnte genetisch bedingt sein. Manche Ärzte halten die POD auch für eine Sonderform der Rosacea und oder Couperose. In der Regel liegt eine falsche Behandlung der empfindlichen Haut zugrunde.


Folgende Gründe kommen als Auslöser bzw. Mitauslöser jedoch auch infrage:


  • Unverträglichkeiten oder Allergien gegen Kosmetik oder Mundhygiene Artikel
  • Zu starkes Schminken oder abschminken
  • Innerliche oder äußerliche Kortisonbehandlung im Gesicht
  • Hormonelle Gründe
  • Lichtunverträglichkeit
  • Stress
  • Magen, Darm, Erkrankungen


Die Hautentzündungen sind die Folge einer Intoleranz-Reaktion der Haut, die i.d.R. auf den übermäßigen und ständig wechselnden Gebrauch von Feuchtigkeitscremes zurückzuführen ist. Verursacht durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt der Produkte, die zu einem Aufquellen der Hornschicht und einer Schädigung der Hautbarriere führen. Hautpflegeprodukte mit einem hohen Anteil an feuchtigkeitsbindenden Inhaltsstoffen, wie Sorbitol und Glycerin, aber auch die Verwendung von vielen Silikonen, können ursächlich für die Entstehung der perioralen Dermatitis sein. Und damit entsteht dann ein Teufelskreis, den ich immer wieder bei jungen Frauen feststelle.

Denn gerade dann, wenn sich die Haut trocken anfühlt und schuppig aussieht, entsteht der Trugschluss: die bisherige Pflege sei nicht reichhaltig genug und es müsste mehr gecremt werden. Das hat fatale Folgen, neben der beeinträchtigten Hautbarriere kommt es häufig zu einer bakteriellen Infektion der Haut. Besonders krankmachende (pathogene) Bakterien fühlen sich in dieser Umgebung wohl, da die Barrierestörung häufig durch eine Verschiebung des pH-Wertes der Haut begleitet wird. Damit ist eine perfekt wohlige Brutstätte für Bakterien entstanden.

Die periorale Dermatitits (POD) kann man sich also durch zu viele und zu reichhaltige Pflegeprodukte, gerade dann, wenn die Produkte eigentlich gar nicht für das Hautbild geeignet sind, selbst „anzüchten“. Im schlimmsten Fall hat man damit dann über Monate zu kämpfen.

Ist die Haut in diesem Teufelskreis gefangen, ist der Weg daraus sehr mühsam, langwierig und nur mit der richtigen Therapie zu bewältigen. Mit viel Disziplin kann die entzündliche Hautveränderung mit Hilfe der passenden Produkte gut behandelt und geheilt werden.

Wieso führt eine Überpflegung der Haut ausgerechnet zu einem ungepflegten Erscheinungsbild?

Ganz einfach erklärt: Gerade Feuchtigkeitscremes führen zu einer Quellung der Epidermis, also der Oberhaut. Mikroorganismen fühlen sich in diesem Milieu ganz besonders wohl und breiten sich aus. Die folge sind entzündliche Rötungungen, Schuppung und juckenden Knötchen im Gesicht. Kortison (Glukokortikoide) führen anfangs zu einer Besserung, unterhalten oder verschlimmern gar den Hautzustand. Setzt man das Kortison ab, so kommt es zu einer raschen Zunahme der Entzündung, mit der Folge, daß Kundinnen/Patientinnen das Präparat wieder anwenden. So entsteht ein Teufelskreis. Hier ist die Unterstützung eines Arztes gefragt, der hilft diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Auch die Expertise einer komptetten und fachlich versierten Kosmetik-Expertin kann dabei helfen.


Weitere Faktoren, die die Erkrankung provozieren können sind :

  • UV-Licht (Sonne, Solarium),
  • weibliche Geschlechtshormone (Pille),
  • häufiges Waschen des Gesichts (Zerstörung des natürlichen pH-Werts der Haut) 
  • emotionale Streß.


Bei der Behandlung einer perioralen Dermatitis ist von allen Seiten Geduld gefordert. Gemeinsam aber, ist die Hauterkrankung zu bewältigen.

Behandlung und Pflege bei POD

Wie kann POD effektiv behandelt werden?

Was ist zu tun, wenn ich davon betroffen bin?

Jetzt heißt es tatsächlich tapfer und diszipliniert sein, denn eigentlich ist eine kosmetische Nulldiät ist angesagt. Insbesondere eine Nulldiät der Fette. Die Haut wird zwar Fette fordern, aber genau diese sind nun erstmal tabu. Ein großer Schritt in die richtige Richtung der gesunden Hautpflege ist auf billigste, die Haut und Umwelt belastende erdölhaltige Fette und deren Ableger zu verzichten.

In den allermeisten Fällen hat sich gezeigt, dass eine zirka sechswöchige Fett Abstinenz (also keine Verwendung von Cremes) sowie eine Aktiv-Wirkstoff-Reduzierung in den Pflegeprodukten, die beste Lösung für eine erfolgreiche Behandlung der Pod darstellt.

Es geht darum die Haut gewollt und kontrolliert „runterzufahren“ und nur das Notwendigste zu verwenden. So können sich alle mit der Pod verbundenen Hauterscheinungen zurückbilden und die Haut erholt sich. Hierbei begleite ich Sie als meine Kundin.

Wie geht es danach weiter?

 

Bereits in den ersten 4 Wochen können sich Verbesserungen einstellen. In der Regel ist die POD nach 6 - 8 Wochen überstanden. Nach dieser Zeit gewöhnen wir Ihre Haut langsam und Stück für Stück wieder an Cremes mit Fettgehalt sowie aktive Wirkstoffe.

In der Kabinenbehandlungen beginnen wir mit leichten Peelings und stellen Ihre Haut etappenweise wieder auf den normalen Pflegeroutine ein.


Welche Produkte sind dafür geeignet?

Hier gibt es kein Allgemeinrezept, da gerade bei der Pod ein Hautanalyse von größter Wichtigkeit ist. 

Das Alter, die Hauterscheinungen und vor allem der Hautzustand muss für die Erstellung eines individuellen Behandlungsprogramms berücksichtigt werden.

Nach der Anamnese stelle ich Ihnen einen persönlichen Behandlungsplan zusammen.

Sprechen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne weiter!

 

Produktempfehlungen bei Perioraler Dermatitis

REINIGEN & TONISIEREN

BALANCE CLEANSING BAR

 milde Wirkstoffreinigung für morgens und abends


ANTI RADICAL COCKTAIL

Tonic mit Vitamin C, enzymen und Antioxidantien


CRANBERRY COCKTAIL

Nährstoffreiches, regenerierendes und hautaufbauendes Tonic mit Niacin

WIRKSTOFFCONCENTRATE

CELL REPAIR SERUM

Regenerierende Stammzellen und weitere, wertvolle Inhaltsstoffe verwöhnen die bedürftige Haut und beruhigen entzündliche Hauterscheinungen


HYDROLANE GEL

Feuchtigkeit pur mit 20% Hyaluron, tankt die trockene und irritierte Haut neu auf


REJUVENATION CONCENTRATE

Spin Trabs - der ultimative Radikalfänger - verjüngt, entspannt und entstresst die Haut

 

In meinem kosmetisch-medizinischen Institut, Neroli cosmetics in Schmitten/Ts., biete ich eine umfangreiche Beratung und Hautanalyse an, um einen optimalen kosmetischen Behandlungsplan zu erarbeiten. 

Je nach Hautdiagnose und Ausprägung der Rosacea und ihrer Begleiterscheinungen kann der Behandlungsablauf individuell abgewandelt werden. 

Dabei kommen unterschiedliche korneotherapeutische und kosmetische Konzepte, Wirkstoffe und Apparate sowie manuelle Lymphdrainagen zum Einsatz. 

Eine wichtige Rolle für das optimale Ergebnis spielt die richtige Produktauswahl für die Heimpflege.Neuer Text

Termin buchen

Warum sollte Sie Ihre Rosacea von einem Hautarzt behandeln lassen?

Die optimale Behandlung der Rosacea kann nur durch einen Hautarzt erfolgen. Nur er kann entscheiden, welche Wirkstoffe bei der jeweiligen Rosaceaform die richtigen sind und welche Wirkstoffkombinationen Sinn machen. Außerdem sind einige der wichtigsten Arzneimittel verschreibungspflichtig, so dass man sie nur über ein Rezept vom Arzt erhalten kann.

Alle apparativen Methoden können in jede Behandlung integriert werden

Zu allen Behandlungen kann grundsätzlich (wenn gesundheitlich nichts dagegen spricht) dazu gebucht werden:


  • Ultraschall   IONTO-SONO Intense                                                 ab       EUR 15,00  (Mikromassage/Einschleusen von Wirkstoffen)
  • Wirkstoff-Cocktail (bis 5 Ampullen) zum Einschleusen              ab       EUR 3,00/Ampulle
  • Hydroabrasion                                                                                       ab       EUR 10,00 
  • Fruchtsäure-Peeling                                                                             zzgl.   EUR 15,00
  • intensive Gesichts-/Hals-/Dekoletté-/Nacken-Massage            zzgl.   EUR 15,00
  • Lichttherapie (grün, blau oder rot)                                                               EUR 20,00
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