Ernährung - welche Fette sind gesund?

Petra Schreiber

Fit mit Fett - die richtige Wahl für eine gesunde Ernährung

„Fett wird man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr – sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.“
- Harald Schmidt, Entertainer


Damit hat er recht, denn die "falschen" Fette lassen die Figur auseinandergehen und sind zudem noch ungesund für alle Prozesse im Körper.


Was macht den Unterschied zwischen "gesunden und ungesunden Fetten"?

 
Gesunde Fette, wie die einfach und mehrfach ungesättigten Fette (z.B. aus Olivenöl, Avocados, Nüssen und fettem Fisch), können helfen, den Cholesterinspiegel zu regulieren. Sie tragen dazu bei, das Risiko von Herzkrankheiten zu senken, indem sie das „schlechte“ LDL-Cholesterin reduzieren und das „gute“ HDL-Cholesterin erhöhen. Gesunde Fette wirken
anti-entzündlich für Herz und Gefäße.


Viele Vitamine (A, D, E und K) sind fettlöslich, was bedeutet, dass der Körper sie nur in Anwesenheit von Fett aufnehmen kann. Der Verzehr gesunder Fette verbessert die Absorption dieser wichtigen Nährstoffe und unterstützt somit die allgemeine Gesundheit.
Fazit:
Bessere Mikronährstoffaufnahme


Gesunde Fette können dazu beitragen, ein langanhaltendes Sättigungsgefühl zu erzeugen. Dies kann helfen, Heißhungerattacken zu reduzieren und die Gesamtaufnahme von Kalorien zu kontrollieren, was beim Gewichtsmanagement von Vorteil ist.

Wie, Was, Warum?
Die richtige Wahl – fit mit Fett 


Zu den drei wichtigsten Makronährstoffgruppen, die unsere Energie für jeden Tag liefern, gehören Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette. Während das allgemeine Credo vor ein paar Jahren noch „Fett reduzieren“, „Lightprodukte“ und Co. war, wissen wir heute, dass es nicht darauf ankommt, wenig Fett zu essen, sondern die richtigen, gesunden Fette, die viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten.

Fette (Lipide) und die Fettsäuren, aus denen sie aufgebaut sind, erfüllen zahlreiche wichtige Aufgaben in unserem Organismus:


  • Wichtige Energielieferanten: Fette sind ausgezeichnete Energielieferanten (mehr als doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate und Proteine!)
  • Geschmacksträger: Flüchtige Aromastoffe sind oft fettlöslich – deshalb entfalten viele Gewürze erst mit Fett ihre volle Wirkung
    Zellbaustein: Fettsäuren werden für den Aufbau von Zellmembranen benötigt
  • Wärmeschutz: Fett isoliert den Körper gegen Kälte
  • Vorratskammer: Will unser Körper Energie speichern, tut er das in Form von Fett
  • Lösungsmittel für Vitamine: Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K brauchen Fette als Transportmittel
  • Stütze: Fette sind Polster- und Stützelemente in Organen – diese werden so stabilisiert und geschützt
  • Baustein: Fettsäuren sind wichtige Ausgangssubstanzen für Hormone und andere biologisch aktive Substanzen


Die Gesunden: Ungesättigte Fettsäuren
Ungesättigte Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit. Sie können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Auch anderen Erkrankungen mit entzündlicher Genese kann vorgebeugt oder diese gelindert werden, wie Arthrose, Rheuma, oder Asthma.
Gute Quellen für ungesättigte Fettsäuren sind:

•   fetter Seefisch (wie z. B. Lachs oder Makrele)
•   pflanzliche Öle aus Raps, Oliven, Leinsamen oder Algen
•   Nüsse, Saaten und Kerne (naturbelassen)
•   Avocado

Zur Info: Omega-3-Fettsäuren brauchen weitere Mikronährstoffe
Das Öl von fetthaltigen Fischen enthält die besonders wirkungsvollen Varianten der Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Beide stärken die Immunabwehr und wirken entzündungshemmend. Etwas weniger gut sind die Effekte bei Leinöl, Hanföl und Rapsöl. Diese enthalten die Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure (ALA), die vom Körper erst in die beiden wirksamen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt werden muss.

Für diese enzymatische Umwandlung werden ausreichende Mengen bestimmter Mikronährstoffe benötigt, vor allem Vitamin B6, Biotin, Calcium, Magnesium, Zink und Vitamin E. Ein Mangel führt zu einer geringeren Enzymaktivität und eingeschränkter Umwandlung dieser Fettsäure. Faktoren wie Stress, ungesunde Ernährung und bestimmte Erkrankungen (Virusinfekte, Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte) hemmen ebenfalls die Umwandlung zu alpha-Linolensäure.

Die Ungesunden: Gesättigte Fettsäuren
Diese Fette sind vorwiegend in tierischen Produkten enthalten und meistens daran zu erkennen, dass sie fest und nicht flüssig sind: Ungesättigte Fettsäuren werden grundsätzlich auch von unserem Körper benötigt – ungesund werden diese vor allem, wenn der Verzehr zu hoch ist in der Kombination mit vielen Kohlenhydraten und zu wenig Omega-3-Fettsäuren – bei der bei uns verbreiteten Ernährung ist das leider sehr häufig der Fall. Ungesättigte Fettsäuren sind vor allem hier drin:

•   Fleisch und Wurst
•   Eier
•   Butter, Sahne und Käse
•   Fertigprodukte und Fastfood
•   Margarine
•   Palmfett
•   Kokosfett

Trends in der Forschung


  • Ein halber Esslöffel Olivenöl/Tag: Regelmäßiger Verzehr von Olivenöl scheint das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen und Atemwegserkrankungen zu verringern. In einer US-amerikanischen Langzeitstudie wurde bereits ab einem halben Esslöffel pro Tag ein positiver Effekt festgestellt. Olivenöl ist ein wesentlicher Bestandteil der traditionellen Mittelmeerküche und enthält viele einfach ungesättigte Fettsäuren wie Ölsäure, Vitamin E sowie Phenole.
  • Butter-Kontroverse: Gesund oder ungesund? Beim Thema Butter ändern sich gefühlt die wissenschaftlichen Ergebnisse alle 5 Minuten. Traditionell wurde Butter in die Ecke „ungesund“ geschoben, da sie viele gesättigte Fettsäuren enthält und auch beim Braten einen sehr niedrigen Rauchpunkt hat. Aber: Butter enthält auch konjugierte Linolsäuren und Butyrat, was positive Wirkungen auf die Darmflora haben kann. Im Vergleich zu Margarine ist Butter ein relativ natürliches Produkt ohne Konservierungs- und Farbstoffe, Aromen und Emulgatoren. Außerdem hat die Haltung und Nahrung der Kühe großen Einfluss auf die gesundheitlichen Wirkungen in unserem Körper – Milch von Weidekühen hat einen höheren Omega-3-Säuren-Gehalt als die von Stalltieren. Fazit: Wenn Butter nicht gerade täglich auf’s Brot und in die Bratpfanne kommt und sie aus hochwertiger Bio-Quelle stammt, ist der Konsum unbedenklich. Bessere Alternativen statt Margarine sind z. B. Nussmuse oder Aufstriche aus Hülsenfrüchten (z. B. Hummus) oder Gemüse und Saaten.
  • Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf die Darmflora: In einer Studie der University of Nottingham wurde der Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und der Vielfalt und Zusammensetzung der Darmflora untersucht. Es nahmen 876 weibliche Zwillinge mittleren Alters daran teil. Die Analysen ergaben, dass hohe Omega-3-Spiegel im Blut signifikant mit der Vielfalt und Anzahl der guten Darmbakterien korreliert. Das bedeutet, die Teilnehmerinnen mit hohen Omega-3-Spiegeln wiesen eine deutlich vielfältigere und gesündere Darmflora auf. Zudem war die Anzahl der Bakterien, die entzündungshemmend wirken, erhöht, wenn ein hoher Omega-3-Konsum vorlag.

    Die 5 besten Quellen für gesunde Fette 

    1. Oliven und Olivenöl
    Ein hochwertiges, kalt gepresstes Olivenöl ist das Herzstück der mediterranen Ernährung – die in Verbindung mit reichlich Gemüse, Hülsenfrüchten, Knoblauch und Fisch die ideale (und leckere) Prävention gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen und neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz ist. Olivenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren (besonders Ölsäure) und Antioxidantien wie Polyphenolen und Vitamin E. Achten Sie darauf natives Olivenöl extra vergine/virgen/virgem zu erwerben, hier liegt der Säuregehalt bei unter 0.8 %.

    2. Leinsamen und Leinöl
    Leinöl enthält reichlich ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren und Linolsäure. In zahlreichen Studien konnte bereits der anti-entzündliche Effekt von Leinöl bei Erkrankungen wie Diabetes, Arthrose oder schlechten Blutfettwerten nachgewiesen werden. Leinsamen haben zusätzlich (einen Tag vorher eingeweicht) eine hervorragende regulierende Wirkung bei Verstopfung und Magen-Darm-Beschwerden durch die schützenden Schleimstoffe, die sie bilden. Leinsamen haben in der Pflanzenwelt den höchsten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren.

    3. Walnüsse und Walnussöl
    Walnussöl besteht zu 80 % aus ungesättigten Fettsäuren, darunter besonders reichlich Omega-3-Fettsäuren mit anti-entzündlicher Wirkung. Außerdem enthält Walnussöl die Mineralstoffe Kalzium, Kalium und Magnesium. Statt Öl können Sie auch täglich eine Handvoll Walnüsse verzehren – im Müsli, im Brot oder als Snack zwischendurch.

    4. Fetter Seefisch
    Lachs, Hering, Thunfisch und Sardinen – einmal pro Woche sollten sie auf dem Speiseplan stehen, möglichst aus nachhaltigem Fischfang und in Bio-Qualität. Fette Seefische enthalten zahlreiche mehrfach ungesättigte Fettsäuren und reichlich Omega-3-Fettsäuren.

    5. Avocado
    Die Avocado ist die „vegane Butter“ und sehr beliebt als Aufstrich, in Salaten oder Bowls. Die Tropenfrucht (aus der Familie der Beeren) enthält mehr Fette als Kohlenhydrate, viele ungesättigte Fettsäuren und Ölsäure, welche sogar in der Krebsprävention nützlich sein kann. Der regelmäßige Verzehr beugt schlechten Blutfettwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Leider ist die Avocado auch ein Umweltsünder: Sehr viel Wasser wird beim Anbau benötigt und die Avocado muss sehr weite Wege zurücklegen, um auf unserem Teller zu landen – also lieber nur ab und zu eine „Butterfrucht“ aus Bio-Anbau. 


Quelle: Gesundheitscode.de

Neroli Cosmetics - Informationen und Wissenswertes

von Petra Schreiber 31. März 2026
Wenn Kundinnen/Kunden zu mir kommen, haben sie oft jahrelange Erfahrung mit Pflege. Sie haben gecremt, getont, geölt, gemaskt. Sie haben Geld ausgegeben, Zeit investiert, Routinen aufgebaut. Und fragen sich trotzdem: Warum verändert sich eigentlich nichts? Die Antwort liegt meistens nicht im fehlenden Eifer. Sie liegt in einem grundlegenden Missverständnis – dem Unterschied zwischen Pflegekosmetik und Cosmeceuticals. Pflegekosmetik pflegt. Cosmeceuticals wirken. Das klingt provokant. Aber es trifft den Kern. Konventionelle Pflegekosmetik ist gesetzlich so reguliert, dass sie ausdrücklich *keine* biologische Wirkung auf die Haut haben darf. Sie darf befeuchten, schützen, glätten – aber sie darf nicht in Zellprozesse eingreifen. Das ist kein Versagen der Industrie. Es ist eine gesetzliche Grenze. Denn: Sobald ein Produkt nachweislich in die Hautbiologie eingreift, wäre es nach europäischem Recht ein Arzneimittel – und müsste als solches zugelassen sein. Cosmeceuticals bewegen sich im Bereich dazwischen. Sie enthalten Wirkstoffe in klinisch relevanten Konzentrationen, die nachweislich in die Hautphysiologie eingreifen: → Sie stimulieren die Kollagensynthese → Sie regulieren die Melaninproduktion → Sie beschleunigen die Zellregeneration → Sie stärken die Lipidbarriere → Sie modulieren Entzündungsprozesse Diese Wirksamkeit ist nicht nur behauptet – sie ist in unabhängigen Studien belegt. Der Unterschied steckt oft nicht im Wirkstoff – sondern in der Konzentration. Ein Retinol mit 0,01 % ist ein nettes Pflegeprodukt. Ein Retinol mit 0,5 % in einer liposomalen Formulierung ist ein Cosmeceutical. Es erreicht die Dermis. Es verändert dort messbar die Kollagenstruktur. Dieselbe Substanz. Ein anderes Ergebnis. Weil Konzentration, Formulierung und Penetrationsfähigkeit entscheiden – nicht der Name auf der Verpackung. Warum das für meine Arbeit entscheidend ist Bei Neroli Cosmetics arbeite ich ausschließlich mit Cosmeceuticals, weil ich keine halben Versprechen machen möchte. Wer zu mir kommt, hat eine berechtigte Erwartung: dass etwas passiert. Nicht irgendwann. Nicht vielleicht. Sondern mit nachvollziehbarem, sichtbarem Ergebnis. Das bedeutet auch: Ich erkläre immer, was ein Produkt kann – und was es nicht kann. Cosmeceuticals sind kein Ersatz für professionelle Behandlungen. Aber sie sind die klügste Heimroutine, die man sich aufbauen kann. Sie verlängern das Behandlungsergebnis. Sie schützen, was wir in der Kabine erreicht haben. Und sie helfen der Haut, jeden Tag ein bisschen besser für sich selbst zu sorgen. Haben Sie sich auch schon gefragt, warum Ihre Pflege nicht das hält, was sie verspricht? Schreiben Sie mir gerne – ich beantworte das gern. Ihre Petra Schreiber #Cosmeceuticals #Hautpflege #AntiAging #Hautmentorin #NeroliCosmetics #Wirkstoffkosmetik #Skincare #Hautgesundheit #SchmittenImTaunus
von Petra Schreiber 8. März 2026
Was diese Behandlung von herkömmlicher Gesichtsmassage unterscheidet – und warum sie mehr ist als Entspannung
von Petra Schreiber 4. März 2026
BEHANDLUNG & INNOVATION | NEROLI COSMETICS Exosome Booster beim Microneedling: Wenn Zellen wieder miteinander sprechen lernen Was wäre, wenn Ihre Hautzellen nicht mehr auf stumm geschaltet wären? Was, wenn ein gezieltes Signal genügte, um schlafende Reparaturmechanismen wieder zu wecken? Genau hier setzt der Exosome Booster an – und er verändert gerade leise, aber nachhaltig, was in der medizinischen Hautpflege möglich ist. Als Hautmentorin verfolge ich Entwicklungen in der medizinischen Kosmetik mit einem geschulten Blick: Was klingt gut? Was hält, was es verspricht? Der Exosome Booster ist eines jener Produkte, das mich sowohl wissenschaftlich als auch in der praktischen Anwendung überzeugt hat. Was sind Exosome eigentlich? Um den Exosome Booster zu verstehen, müssen wir kurz in die Zellbiologie eintauchen – keine Angst, ich übersetze das ins Praktische. Exosome sind nanogroße extrazelluläre Vesikel – winzige Bläschen, die von Zellen produziert und in die Umgebung abgegeben werden. Man könnte sie sich vorstellen wie kleine Pakete, gefüllt mit wichtigen Botschaften: Sie enthalten Lipide, Proteine, Aminosäuren, Peptide, Wachstumsfaktoren und genetisches Material. Ihre Aufgabe im Körper ist fundamental: Sie regulieren das Zellwachstum, stärken die Zellabwehr und agieren als Signalgeber, die inaktive Hautzellen wieder reaktivieren. Deshalb werden sie auch als zelluläre Botenstoffe bezeichnet – sie sprechen die Sprache unseres Körpers und fordern ihn auf: Regenerier dich. Heile dich. Werde wieder jung. In der Kosmetik und Biomedizin sind sie deshalb ein vielversprechendes Material – weil sie nicht von außen reparieren, sondern von innen anregen. Ein wichtiger Unterschied. Was steckt im Exosome Booster – und warum ist das entscheidend? Nicht alle Produkte, die Exosome enthalten, sind gleich. Das ist kein Marketingsatz – das ist eine wissenschaftliche Tatsache. Qualität, Konzentration und Zusammensetzung machen den Unterschied zwischen einem wirkungsvollen Serum und einem teuren Placebo. Der Exosome Booster, den ich bei Neroli Cosmetics einsetze, überzeugt durch mehrere Merkmale: Heterologe Exosome höchster Reinheit: Sie werden mittels Ultrazentrifugation aus pflanzlichen Extrakten isoliert – konkret aus Kornblume und Zenitfolie. Ein präzises, schonendes Verfahren, das die bioaktiven Strukturen erhält. Hochstabile Formulierung: Die Exosome sind besonders stabil – das ist wichtig, damit sie nach der Anwendung ihre volle Wirkung entfalten können, anstatt schnell zu degradieren. Kombination mit Polynukleotiden: Diese unterstützen zusätzlich die Zellregeneration, fördern die Feuchtigkeit und intensivieren den Gesamteffekt des Serums. Steriles Microneedling-Serum: Es wurde speziell für die transepidermale Einführung entwickelt – also dafür, dass es durch die feinen Kanäle des Needlings direkt dorthin gelangt, wo es wirken soll. Das Ergebnis ist ein Serum, das nicht einfach auf die Haut aufgetragen wird – sondern gezielt in sie eingebracht werden kann. Mein Einsatz: Exosome Booster beim Microneedling Das Microneedling ist eine meiner liebsten Behandlungsmethoden – weil es die Haut auf elegante Weise stimuliert, ohne sie zu überfordern. Kleine, kontrollierte Verletzungen durch den NeedlingPen signalisieren dem Körper: Hier wird Aufmerksamkeit gebraucht. Und genau in diesem Moment setzt der Exosome Booster an. Er dient dabei nicht nur als Wirkstoffträger, sondern auch als Gleitfilm zwischen dem Microneedling-Gerät und der Haut. Die perfekte Viskosität des Serums macht die Behandlung deutlich angenehmer – für mich als Anwenderin und für meine Kundinnen. Das klingt wie ein kleines Detail, macht aber in der Praxis einen spürbaren Unterschied. Was passiert in der Haut? Durch das Needling öffnen sich mikroskopisch feine Kanäle in der Epidermis. Der Exosome Booster wird in diesem Moment transepidermal eingeführt – er gelangt tiefer in das Gewebe, als es jede topische Anwendung je könnte. Die heterologen Exosome erreichen inaktive Hautzellen und reaktivieren deren körpereigene Prozesse: Die Elastin- und Kollagenproduktion wird neu angeregt Geschädigte Zellstrukturen werden repariert Die Hautelastizität kehrt schrittweise zurück Die Haut wird intensiv und nachhaltig mit Feuchtigkeit versorgt Falten, Pigmentflecken und Narben werden gezielt adressiert Was mich besonders überzeugt: Die Wirkung entsteht nicht durch Überflutung mit Fremdstoffen, sondern durch Reaktivierung dessen, was die Haut selbst kann. Der Exosome Booster erinnert die Zellen – er ersetzt sie nicht. Für wen ist diese Behandlung geeignet? Der Exosome Booster eignet sich für Frauen und Männer, die: Feine Linien und Falten sichtbar reduzieren möchten An Pigmentunregelmäßigkeiten oder Sonnenschäden leiden Narben (auch Aknenarben) aufhellen und glätten wollen Eine fahle, müde Haut revitalisieren möchten Der Hautalterung aktiv und biologisch sinnvoll begegnen wollen Besonders empfehle ich die Kombination aus Microneedling und Exosome Booster ab dem 35. Lebensjahr, wenn die körpereigene Kollagensynthese merklich nachlässt – und für Haut, die durch Stress, Schlafmangel oder hormonelle Veränderungen ihren natürlichen Rhythmus verloren hat. Der Exosome Booster ist kein Hype-Produkt. Er ist ein Schritt in eine Richtung, die mich in meiner Arbeit schon lange leitet: Haut von innen heraus stärken, nicht überdecken. In Kombination mit dem Microneedling erlebe ich in meiner Praxis echte, messbare Veränderungen – in Textur, Elastizität und Leuchtkraft. Ich setze nur ein, wovon ich überzeugt bin. Und das bin ich hier. Möchten Sie mehr erfahren oder einen Beratungstermin vereinbaren? Ich freue mich auf Ihre Nachricht – persönlich, ehrlich und auf Augenhöhe. Ihre Petra Schreiber Neroli Cosmetics | Petra Schreiber | Ihre Hautmentorin | Schmitten/Taunus
von Petra Schreiber 2. März 2026
Digital Aging – wenn das Smartphone Ihre Haut altert Was Blaulicht mit Ihrer Haut macht – und wie Sie sie schützen Ihr Smartphone begleitet Sie den ganzen Tag – beim Frühstück, im Büro, abends auf dem Sofa. Was viele nicht wissen: Das Licht, das Ihren Bildschirm zum Leuchten bringt, hinterlässt Spuren auf Ihrer Haut. Wir sprechen von Blaulicht (High Energy Visible Light, kurz HEV) – und dem, was Forschende inzwischen als "Digital Aging" bezeichnen. Was ist Blaulicht – und woher kommt es? Blaulicht liegt im sichtbaren Teil des Lichtspektrums und ist besonders energiereich. Es strahlt nicht nur die Sonne ab – auch Smartphones, Tablets, Computer und LED-Lampen senden es aus. Anders als UV-Strahlen, die an der Hautoberfläche wirken, dringt Blaulicht tiefer in die Haut ein als UV-A und UV-B. Genau dort beginnt das Problem. Was passiert in Ihrer Haut? Blaulichtstrahlung löst in den tiefen Hautschichten oxidativen Stress aus. Dieser setzt freie Radikale frei, die gezielt dort angreifen, wo Ihre Haut ihre Struktur hat: • Kollagen und Elastin werden abgebaut → die Haut verliert Spannkraft und Falten entstehen früher • Die Melaninproduktion gerät aus dem Gleichgewicht → unregelmäßige Pigmentierung und dunkle Flecken können entstehen • Entzündungsprozesse werden verstärkt → Rötungen, Reizungen, erhöhte Empfindlichkeit • Die Hautbarriere wird geschwächt → Feuchtigkeit geht verloren, die Haut wirkt müde und trocken Wer ist besonders betroffen? Menschen, die täglich viele Stunden vor Bildschirmen verbringen, tragen das höchste Risiko. Besonders sensibel reagieren helle oder vorgeschädigte Hauttypen sowie Personen, die zu Pigmentflecken oder Hautirritationen neigen. Auch reife Haut, deren Kollagen- und Elastinreserven bereits natürlich abnehmen, ist verletzlicher: Schäden entstehen schneller und die Regeneration braucht länger. Was Sie jetzt für Ihre Haut tun können Die gute Nachricht: Sie können gegensteuern. Diese Maßnahmen helfen wirklich: Antioxidantien in der Morgenpflege: Vitamin C, Vitamin E, Vitamin B3 (Niacinamid) und Resveratrol neutralisieren freie Radikale, bevor sie Schaden anrichten. HEV-Schutzprodukte: Spezielle Cremes und Seren mit Mineralfiltern (z. B. Eisenoxide) absorbieren oder reflektieren Blaulicht direkt. Geräteeinstellungen nutzen: Aktivieren Sie den "Night Shift"- oder Blaulichtfilter-Modus auf Ihren Geräten – besonders abends. 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten Bildschirmarbeit → 20 Sekunden Pause → in 20 Meter Entfernung schauen. Gut für die Augen und die Haut. Abendliche Hautreinigung: Reinigen Sie Ihre Haut gründlich, um Oxidationsprodukte des Tages zu entfernen und die nächtliche Regeneration zu optimieren. Von innen schützen: Antioxidantienreiche Ernährung (Beeren, Nüsse, Gemüse), Omega-3-Fettsäuren sowie ausreichend Schlaf und Wasser stärken Ihre Haut von innen. ✦ Mein Tipp aus der Praxis In meiner täglichen Arbeit bei Neroli Cosmetics sehe ich zunehmend Kundinnen und Kunden, deren Haut trotz konsequenter UV-Pflege vorzeitig altert – oft ist ein Faktor der unbewusste Blaulichtalltag. Die Lösung liegt im Zusammenspiel aus der richtigen Produktroutine und einem bewussteren Umgang mit digitalen Geräten. Sprechen Sie mich an – gemeinsam entwickeln wir eine Strategie, die zu Ihrer Haut passt. Was sagt die Wissenschaft? Die Forschung zu Digital Aging ist noch jung – Langzeitstudien, besonders für Kinder und Jugendliche, fehlen noch. Klar ist: Die Intensität von Bildschirmblaulicht ist geringer als die der Sonne. Das Risiko bei normaler Nutzung gilt als moderat. Aber: Wer täglich viele Stunden vor Bildschirmen verbringt, summiert diese Belastung über Jahre – und das zeigt sich in der Haut. Mit dem richtigen Schutz sind Sie gut aufgestellt.
von Petra Schreiber 22. Februar 2026
Kaltplasma: Die Kraft des vierten Aggregatzustands für deine Haut Bewährt in der Dermatologie. Effektiv in der Kosmetik. Was klingt wie Science-Fiction, ist reale Physik – und eine der spannendsten Entwicklungen in der modernen Medical Beauty. Kaltplasma-Behandlungen sind sanft, hochwirksam und ohne Ausfallzeit. In meinem Institut setze ich diese Technologie gezielt ein, um Haut zu regenerieren, zu klären, zu straffen und auf ein völlig neues Niveau zu heben. Was ist Kaltplasma - und warum ist es so besonders? Plasma ist der vierte Aggregatzustand der Materie – neben fest, flüssig und gasförmig. Es entsteht, wenn Umgebungsluft mit einer Plasmaquelle mit zusätzlicher Energie angeregt wird. Dabei entstehen reaktive Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen – sogenannte reaktive Spezies –, die direkt mit den Zellen der Haut interagieren und eine Reihe positiver Prozesse auslösen. Das BAEHR plasma beauty care Gerät, das ich bei meinen Behandlungen einsetze, arbeitet mit einer Temperatur von nur ca. 38 Grad C – angenehm körperwarm, absolut schmerzfrei und schonend für selbst die empfindlichste Haut. Was passiert bei der Kaltplasma-Behandlung in der Haut? Antimikrobielle Wirkung Kaltplasma inaktiviert effektiv Bakterien, Pilze und Keime – bereits nach 20 Sekunden beginnt die Keimreduktion. Das ist besonders wertvoll bei Akne, seborrhoischer Haut und entzündlichen Hautbildern. Zellregeneration und Kollagenproduktion Kaltplasma regt den Zellstoffwechsel, die Zellteilung und die Wachstumsfaktoren an. Dadurch wird die Kollagen- und Elastinproduktion stimuliert – die Grundlage für straffe, jugendliche Haut. Erhöhte Sauerstoffsättigung und Durchblutung Die Behandlung fördert die Mikrozirkulation im Gewebe und stimuliert die Bildung neuer Kapillargefäße. Der Effekt ist nachweislich nicht nur unmittelbar vorhanden, sondern hält langfristig an – belegt durch Hyperspektralbilder vor und 24 Stunden nach der Behandlung. Verbesserte Wirkstoffaufnahme Wissenschaftliche Studien belegen eindrucksvoll: Nach einer Kaltplasma-Behandlung steigt die Retinol-Konzentration in der Haut um bis zu 58 % gegenüber dem Ausgangswert. Die Hyaluronsäure-Aufnahme verbessert sich messbar – die Haut wird sichtbar praller und feuchter. Das bedeutet: Pflegeprodukte wirken einfach besser. pH-Regulierung und Schutzmantel-Regeneration Der natürliche Säureschutzmantel der Haut wird reguliert und kann sich regenerieren – ein entscheidender Faktor für eine gesunde, widerstandsfähige Hautbarriere. Für welche Haut ist die Kaltplasma-Behandlung geeignet? Das ist eine der großen Stärken dieser Methode: Kaltplasma ist für nahezu alle Hauttypen geeignet – und besonders dort wirkungsvoll, wo andere Gerätebehandlungen nur bedingt eingesetzt werden können: Akne und seborrhoische Haut – antibakteriell, entzündungshemmend, klärend Couperose und Rosacea – beruhigend, entzündungshemmend, regenerierend Reife und faltenreiche Haut – Kollagenaufbau, Straffung, Konturanhebung Pigmentstörungen – aufhellend und regenerierend Sensible und empfindliche Haut – ohne Chemie, nicht invasiv Narben und Hautunreinheiten - beschleunigte Regeneration Kaltplasma als Power-Booster für andere Behandlungen Kaltplasma entfaltet seine volle Wirkung auch in Kombination mit anderen Behandlungen – es ist der perfekte Synergist: Nach Peeling oder manueller Hautausreinigung Nach Microneedling – für beschleunigte Regeneration Vor intensiven Serum-Kuren – für maximale Wirkstofftiefe Kombiniert mit Ultraschall – für noch tiefere Wirkstoffpenetration In meiner Praxis empfehle ich die Kaltplasma-Behandlung besonders als Teil meiner Anti-Aging-Behandlungspakete sowie kombiniert mit Microneedling oder Ultraschall. Das Ergebnis: sichtbar klareres, strahlendes und strafferes Hautbild – oft schon nach der ersten Behandlung. Was erwartet Sie bei Ihrer Behandlung? Jede Kaltplasma-Behandlung umfasst Reinigung, individuelles Peeling, Tiefenreinigung, Kaltplasma-Anwendung, Spezialmaske und individuelle Abschlusspflege – alles abgestimmt auf Hauttyp und Hautzustand. Behandlungsoptionen und Preise finden Sie hier: https://www.neroli-cosmetics.de/kaltplasma-behandlung Kaltplasma ist kein Trend – es ist Wissenschaft, die wirkt. Ihre Petra Schreiber Termin vereinbaren: www.neroli-cosmetics.de | Tel. +49 (0) 6082 924418 / +49 172 3700947 .
von Petra Schreiber 15. Februar 2026
Kosmetische Behandlung bei Skin Picking: Was wirklich hilft Als Kosmetikerin & Hautmentorin und Gesundheits- & Wellness-Coach werde ich oft gefragt: „Können Sie überhaupt etwas tun, wenn die Haut durch Skin Picking verletzt ist?" Die Antwort: Ja. Aber anders, als viele denken. Aus meiner Erfahrung als Hautmentorin und Gesundheits- & Wellness-Coach habe ich gelernt: Skin-Picking-Haut braucht keine „intensiven Treatments". Sie braucht einen ganzheitlichen Ansatz aus Sanftheit, Geduld und Heilung – auf allen Ebenen. Hier sind meine Ansätze in der Praxis: 1. HEILUNG VOR PERFEKTION Das Wichtigste zuerst: Offene Wunden heilen lassen. Keine aggressiven Peelings, keine Fruchtsäuren, kein Microneedling. Stattdessen: Beruhigende, antiseptische Pflege, Wundheilung unterstützen (Panthenol, Zink, Centella Asiatica) und Entzündungen reduzieren (Niacinamid, Aloe Vera). 2. HAUTBARRIERE AUFBAUEN Durch ständiges Kratzen ist die Hautbarriere massiv geschwächt. Mein Fokus: Ceramide zum Wiederaufbau der Hautbarriere, Omega-Fettsäuren zur Nährstoffversorgung geschädigter Haut und okklusive Pflege zum Schutz während der Heilung. 3. NARBENBEHANDLUNG – MIT REALISTISCHEN ERWARTUNGEN Erst wenn die Haut stabil ist (keine frischen Verletzungen mehr), können wir an Narben arbeiten: → Sanfte Vitamin-C-Behandlungen gegen Hyperpigmentierung → LED-Lichttherapie für Kollagenaufbau → Chemische Peelings und/oder Microneedling nur bei verheilten, stabilen Narben Wichtig: Ich setze realistische Erwartungen. Manche Narben bleiben. Und das ist okay. 4. PFLEGEROUTINE VEREINFACHEN Weniger ist mehr. Viele Betroffene haben komplexe Routinen – das verstärkt oft das Kontrollbedürfnis. Meine Empfehlung: → Morgens: sanfte Reinigung + Serum + Feuchtigkeitscreme + LSF → Abends: Reinigung + Repair-Pflege Fertig. 5. STRESSMANAGEMENT ALS SCHLÜSSEL Hier kommt mein Coaching-Hintergrund ins Spiel: Skin-Picking ist oft ein Stressbewältigungsmechanismus. Was ich parallel zur Hautbehandlung anbiete: → Trigger-Analyse: Welche Situationen lösen das Kratzen aus? → Stressreduktion: Atemtechniken, Achtsamkeitsübungen, Entspannungsmethoden → Alternative Strategien: Was kann die Hand tun, wenn der Impuls kommt? → Perfektionismus-Arbeit: Realistische Standards entwickeln Die Haut heilt besser, wenn der Stress abnimmt. 6. DER WICHTIGSTE PUNKT: KEIN DRUCK Ich sage meinen Kundinnen und Kunden immer: „Ihre Haut wird nicht über Nacht perfekt. Und das muss sie auch nicht." Heilung braucht Zeit. Rückfälle gehören dazu. Und das ist kein Versagen. MEIN GANZHEITLICHER ANSATZ Das ist der Unterschied: Als Hautmentorin und Kosmetikerin kann ich die Haut behandeln. Als Gesundheits- & Wellness-Coach kann ich die Stress- und Perfektionismus-Muster bearbeiten. Meine Rolle: → Ein sicherer Raum ohne Bewertung → Hautpflege, die Heilung fördert → Coaching, das Ursachen adressiert → Begleitung auf dem Weg Bei tieferliegenden psychischen Ursachen empfehle ich zusätzlich psychotherapeutische Unterstützung. Fazit: Skin Picking-Haut verdient einen Ansatz, der Körper UND Psyche einbezieht. Wenn Sie selbst betroffen sind: Suchen Sie sich jemanden, der beide Ebenen versteht. Der Sie nicht verurteilt. Der geduldig ist. Sie verdienen das. Ihre Petra Schreiber #SkinPicking #Dermatillomanie #Hautpflege #MedizinischeKosmetik #Hautmentorin #GanzheitlicheGesundheit #Stressmanagement #WellnessCoaching #Hautbehandlung #NeroliCosmetics #Hautgesundheit #Narbenbehandlung #Selbstfürsorge #Burnout #Perfektionismus
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