Hormone & Haut - Akne Teil 1

Petra Schreiber

Akne

Einfluss von Hormonen und Wachstumsfaktoren

1.    Was ist Akne?


Akne (medizinisch: Acne vulgaris) ist die weltweit häufigste Hauterkrankung. Besonders häufig kommt sie in der Pubertät vor: Zwischen 70 und 95 % aller Heranwachsenden sind von Akne betroffen. Bei den meisten davon handelt es sich um milde Verlaufsformen. Grund für diese hohen Zahlen im Jugendalter sind hormonelle Umstellungen. Männliche Hormone (z.B. Testosteron) nehmen mit Beginn der Pubertät zu.


Die Fakten auf einen Blick:


  • Akne ist die häufigste Hautkrankheit in der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter.
  • Prävalenz von 60 bis 95 % bei Jugendlichen.
  • Beide Geschlechter sind betroffen - Männliches Geschlecht häufiger betroffen.
  • Bei Frauen besteht die Akne häufiger (ca. 10 %) über das 25. Lebensjahr hinaus (Acne tarda).
  • Bei familiärer Veranlagung ist Akne häufig mit einem schwereren und langwierigeren Krankheitsverlauf verbunden.
  • Je früher die Akne beginnt, desto massiver sind Ausprägung und Verlauf.
  • In der Pubertät kann Akne stark belasten.
  • Aknepickel sind hartnäckiger als gewöhnliche Pickel und Mitesser.
  • Ab einem Alter von ungefähr 20 Jahren geht die Akne oft von selbst zurück.
  • Es gibt zahlreiche Medikamente gegen Akne – zum Auftragen auf die Haut, aber auch zum Einnehmen.

 

Die Behandlung erfordert Geduld!

 

Wie kann man Akne ganzheitlich behandeln?

Es gibt zahlreiche verschiedene Faktoren, die eine Akne-Haut sowohl positiv als auch negativ beeinflussen können. Dein Lebensstil, Deine Ernährung, medizinische Wirkstoffe, Deine Hautpflege – all das hat großen Einfluss auf Deine Haut.

 

Akne – Was ist wichtig zu wissen, um sie in Griff zu bekommen?

Um die richtige Behandlung und Pflege der Akne umzusetzen, muss man verstehen, was alles unter dem Begriff "Akne" verstanden wird.

Eine Reise vom Aufbau und Funktion der Haut bis zur richtigen Pflege bei Akne. Wusstest Du, dass unsere Haut unser größtes Organ ist? Mit einer Fläche von fast 2 qm hat sie viele wertvolle Aufgaben.

Zu Beginn befassen wir uns mit dem "Aufbau und Funktion unserer Haut" und wollen den faszinierenden Mikrokosmos unserer Haut genauer erkunden.

 

Unsere Haut ist ein beeindruckendes Organ, das weit mehr ist als nur eine äußere Hülle.

Sie schützt uns vor

  • schädlichen Umwelteinflüssen,
  • reguliert unsere Körpertemperatur und ist
  • an zahlreichen lebenswichtigen Funktionen beteiligt.

 

Um zu verstehen, wie unsere Haut mit Akne in Verbindung steht, befassen wir uns zuerst mit den verschiedenen Aspekten des Hautaufbaus und ihrer Funktionen.

 

Unsere Haut besteht aus drei Hauptschichten:

1.            Epidermis (Oberhaut)

2.           Dermis (Lederhaut)

3.          Subkutanes Fettgewebe (Unterhautfettgewebe)

 

Jede Schicht hat ihre spezifischen Aufgaben und ist für die Gesundheit und das Aussehen unserer Haut von entscheidender Bedeutung.

 

Hautstruktur, -schichten und Funktion:


Die Epidermis ist die oberste Schicht und bildet die äußerste Barriere unserer Haut.

Sie schützt uns vor äußeren Einflüssen wie Bakterien, Chemikalien und UV-Strahlen.

Außerdem erneuert sie sich kontinuierlich und schützt vor Feuchtigkeitsverlust.

 

Darunter liegt die Dermis, die zahlreichen Blutgefäße, Haarfollikel, Schweiß- und Talgdrüsen enthält.

Sie enthält Kollagen und Elastin, die für die Festigkeit und Elastizität der Haut verantwortlich sind.

Unterhalb der Dermis liegt die subkutane Schicht, die hauptsächlich aus Fettgewebe besteht und unserer Haut Isolierung und Polsterung bietet. Die subkutane Schicht fungiert als Energiespeicher und Isolator.

 

Die Rolle der Hautflora:

Die Hautflora ist ein wichtiger Teil unserer Haut. Sie besteht aus einer Vielzahl von Mikroorganismen, die in einem natürlichen Gleichgewicht stehen und eine entscheidende Rolle für die Gesundheit unserer Haut spielen.

Sie unterstützen

  • das Immunsystem,
  • schützen vor schädlichen Mikroorganismen und
  • regulieren den pH-Wert der Haut.

 

Wenn das Gleichgewicht der Hautflora gestört wird, kann das zu Problemen führen. Zum Beispiel können aggressive Reinigungsmittel und antibiotische Hautbehandlungen das Gleichgewicht stören und die Anfälligkeit für Akne erhöhen.


Talgproduktion und Poren:

Talg ist ein natürliches Hautöl, das von den Talgdrüsen produziert wird. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Hautfeuchtigkeit und -schutz. Wenn die Talgproduktion aus dem Gleichgewicht gerät, führt das zu verstopften Poren und Akne. Die Poren sind winzige Öffnungen in unserer Haut, durch die der Talg an die Oberfläche gelangt. Bei einer übermäßigen Talgproduktion können die Poren verstopfen und es entstehen Mitesser oder Entzündungen.

Es ist also von entscheidender Bedeutung, die Zusammenhänge zwischen Talgproduktion und Poren zu verstehen. Nur so können wir die Entstehung von Akne verstehen und geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung ergreifen.

 

Erweiterte und verstopfte Poren sind ein häufiges Problem bei Menschen mit Akne. Sie können dazu führen, dass die Haut uneben aussieht und anfälliger für Hautunreinheiten wird. Es ist wichtig zu verstehen, wie Poren funktionieren, um wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Hautgesundheit ergreifen zu können.

Poren sind winzige Öffnungen in der Haut, durch die Talg (Hautöl) an die Oberfläche gelangt. Bei manchen Menschen neigen die Poren dazu, sich zu vergrößern und sichtbarer zu werden. Dies kann auf genetische Faktoren, hormonelle Veränderungen, übermäßige Talgproduktion, Sonnenschäden oder die Ansammlung abgestorbener Hautzellen zurückzuführen sein.

 

Was sind erweiterte Poren?

Erweiterte Poren entstehen, wenn die Talgdrüsen zu viel Talg produzieren, der sich in den Poren sammelt. Dadurch erscheinen die Poren sichtbar vergrößert. Erweiterte Poren treten häufig in der T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) auf und können zu einem unregelmäßigen Hautbild führen.

Um erweiterte Poren zu erkennen, kann man einen Blick in den Spiegel werfen und auf sichtbare Poren in der T-Zone achten. Sie können größer und unregelmäßig erscheinen. Erweiterte Poren können auch leichter verstopfen, was zu Mitessern und Hautunreinheiten führen kann.

 

Was sind verstopfte Poren?

Verstopfte Poren entstehen, wenn sich überschüssiger Talg, abgestorbene Hautzellen und Schmutz in den Poren ansammeln. Dies kann zu Mitessern, Pickeln und Entzündungen führen. Verstopfte Poren können an verschiedenen Stellen im Gesicht auftreten und lassen die Haut unrein erscheinen.

Verstopfte Poren erkennt man daran, dass sich an bestimmten Stellen im Gesicht kleine schwarze Punkte (Mitesser) oder Pickel bilden. Verstopfte Poren können auch zu einem rauen Hautbild führen.

 

Tipps zur Behandlung erweiterter und verstopfter Poren


  1. Regelmäßige Reinigung: Eine gute Reinigungsroutine ist entscheidend, um überschüssigen Talg und Schmutz zu entfernen. Verwende milde Reinigungsprodukte, die speziell für die Haut mit erweiterten und verstopften Poren entwickelt wurden. Reinige das Gesicht morgens und abends gründlich, um Verunreinigungen zu beseitigen.
  2. Exfoliation: Durch regelmäßiges Peeling oder die Verwendung von chemischen Peelings können abgestorbene Hautzellen entfernt und verstopfte Poren gelöst werden. Achte darauf, ein sanftes Peelingprodukt (am besten Enzympeeling) zu verwenden, um Deine Haut nicht zu reizen. Führe ein bis zweimal pro Woche ein Peeling durch, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Poren zu klären.
  3. Feuchtigkeitsspendende Pflege: Verwende eine leichte, nicht komedogene Feuchtigkeitscreme, um Deine Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen, ohne die Poren zu verstopfen. Eine gut hydratisierte Haut kann dazu beitragen, die Talgproduktion zu regulieren und die Poren zu verfeinern.
  4.  Sonnenschutz: Nicht vergessen, die Haut vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen, indem täglich ein breitbandiger Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 aufgetragen wird.


Vermeidung von Mitessern:  Verzichte auf das Ausdrücken von Mitessern, da dies die Entstehung von Entzündungen begünstigen kann. Das Ausdrücken von Mitessern kann zu Infektionen führen und Narben hinterlassen.

 

Behandlungsoptionen:  In einigen Fällen können spezielle Behandlungen wie chemische Peelings, Mikrodermabrasion, Microneedling oder Lasertherapie hilfreich sein, um erweiterte Poren zu minimieren. Konsultiere hierfür einen Dermatologen oder Kosmetiker/in, die passende Behandlungsoptionen empfehlen können.


2. Was verursacht Akne?

 

Hormone spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Verschlimmerung von Akne,

  • insbesondere in der Pubertät,
  • während des weiblichen Zyklus,
  • bei der Einnahme der Pille und sogar
  • in den Wechseljahren.

 

Auch Männer haben einen „Zyklus“, aber im Gegensatz zu Frauen ändert sich ihr Hormonstatus im Laufe des Tages.

 

Warum sind Hormone bei Akne wichtig?


Akne ist eine hormonell bedingte Hauterkrankung, die durch eine Überproduktion von Talg (Sebum) und eine Verstopfung der Talgdrüsen gekennzeichnet ist. Hormonelle Veränderungen können die Talgproduktion beeinflussen und das Wachstum von Propionibacterium acnes (P. acnes) begünstigen, einer Bakterienart, die Entzündungen und die Bildung von Mitessern, Pickeln und entzündlichen Läsionen verursacht.


Hormone in der Pubertät:

Die Pubertät ist eine Zeit intensiver hormoneller Veränderungen. Die vermehrte Produktion von Androgenen, insbesondere Testosteron, stimuliert die Talgdrüsen und führt zu einer erhöhten Talgproduktion. Gleichzeitig können die Hormone das Wachstum von P. acnes fördern, was zu einer Verschlimmerung der Akne führt.


Der weibliche Zyklus und seine Auswirkungen auf die Haut:

Der weibliche Zyklus ist durch hormonelle Schwankungen gekennzeichnet. In den verschiedenen Phasen des Zyklus, der menstruellen, follikulären, ovulatorischen und lutealen Phase, ändert sich auch der Zustand der Haut. Während einige Phasen zu einer Verbesserung des Hautbildes führen, können andere zu einer Verschlechterung der Akne beitragen.

Die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel, insbesondere der Pille, kann bei manchen Frauen die Akne verschlimmern. Dies ist darauf zurückzuführen, dass einige Pillen antiandrogene Wirkstoffe enthalten, die die Wirkung von Androgenen blockieren und dadurch die Talgproduktion verringern können. Wichtig ist, dass nicht alle Pillen die gleiche Wirkung auf die Haut haben, da die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe variieren kann.


Testosteron beim Mann und seine Wirkung:

Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon und spielt auch bei der Entstehung von Akne eine Rolle. Eine erhöhte Testosteronproduktion kann die Talgproduktion steigern und das Akne-Risiko bei Männern erhöhen. Obwohl Männer keinen Zyklus haben, können Hormonschwankungen auch bei ihnen auftreten.


Wechseljahre und Hormonumstellung:

Die Wechseljahre sind eine Phase im Leben einer Frau, in der die Produktion von Östrogen und Progesteron abnimmt. Diese hormonellen Veränderungen können zu einer Verschlechterung der Akne führen, insbesondere bei Frauen, die bereits in ihrer Jugend unter Akne litten.


Um den Zusammenhang zwischen Hormonen und Akne besser zu verstehen, können Hormonuntersuchungen hilfreich sein. Dabei werden verschiedene Hormonspiegel im Blut gemessen. Auch die Empfindlichkeit der Rezeptoren für Androgene spielt bei der Entstehung von Akne eine Rolle. Eine erhöhte Rezeptorsensitivität kann zu einer verstärkten Reaktion der Talgdrüsen auf Androgene und damit zu einer vermehrten Talgproduktion führen.

 


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Man könnte sie sich vorstellen wie kleine Pakete, gefüllt mit wichtigen Botschaften: Sie enthalten Lipide, Proteine, Aminosäuren, Peptide, Wachstumsfaktoren und genetisches Material. Ihre Aufgabe im Körper ist fundamental: Sie regulieren das Zellwachstum, stärken die Zellabwehr und agieren als Signalgeber, die inaktive Hautzellen wieder reaktivieren. Deshalb werden sie auch als zelluläre Botenstoffe bezeichnet – sie sprechen die Sprache unseres Körpers und fordern ihn auf: Regenerier dich. Heile dich. Werde wieder jung. In der Kosmetik und Biomedizin sind sie deshalb ein vielversprechendes Material – weil sie nicht von außen reparieren, sondern von innen anregen. Ein wichtiger Unterschied. Was steckt im Exosome Booster – und warum ist das entscheidend? Nicht alle Produkte, die Exosome enthalten, sind gleich. Das ist kein Marketingsatz – das ist eine wissenschaftliche Tatsache. Qualität, Konzentration und Zusammensetzung machen den Unterschied zwischen einem wirkungsvollen Serum und einem teuren Placebo. Der Exosome Booster, den ich bei Neroli Cosmetics einsetze, überzeugt durch mehrere Merkmale: Heterologe Exosome höchster Reinheit: Sie werden mittels Ultrazentrifugation aus pflanzlichen Extrakten isoliert – konkret aus Kornblume und Zenitfolie. Ein präzises, schonendes Verfahren, das die bioaktiven Strukturen erhält. Hochstabile Formulierung: Die Exosome sind besonders stabil – das ist wichtig, damit sie nach der Anwendung ihre volle Wirkung entfalten können, anstatt schnell zu degradieren. Kombination mit Polynukleotiden: Diese unterstützen zusätzlich die Zellregeneration, fördern die Feuchtigkeit und intensivieren den Gesamteffekt des Serums. Steriles Microneedling-Serum: Es wurde speziell für die transepidermale Einführung entwickelt – also dafür, dass es durch die feinen Kanäle des Needlings direkt dorthin gelangt, wo es wirken soll. Das Ergebnis ist ein Serum, das nicht einfach auf die Haut aufgetragen wird – sondern gezielt in sie eingebracht werden kann. Mein Einsatz: Exosome Booster beim Microneedling Das Microneedling ist eine meiner liebsten Behandlungsmethoden – weil es die Haut auf elegante Weise stimuliert, ohne sie zu überfordern. Kleine, kontrollierte Verletzungen durch den NeedlingPen signalisieren dem Körper: Hier wird Aufmerksamkeit gebraucht. Und genau in diesem Moment setzt der Exosome Booster an. Er dient dabei nicht nur als Wirkstoffträger, sondern auch als Gleitfilm zwischen dem Microneedling-Gerät und der Haut. Die perfekte Viskosität des Serums macht die Behandlung deutlich angenehmer – für mich als Anwenderin und für meine Kundinnen. Das klingt wie ein kleines Detail, macht aber in der Praxis einen spürbaren Unterschied. Was passiert in der Haut? Durch das Needling öffnen sich mikroskopisch feine Kanäle in der Epidermis. Der Exosome Booster wird in diesem Moment transepidermal eingeführt – er gelangt tiefer in das Gewebe, als es jede topische Anwendung je könnte. Die heterologen Exosome erreichen inaktive Hautzellen und reaktivieren deren körpereigene Prozesse: Die Elastin- und Kollagenproduktion wird neu angeregt Geschädigte Zellstrukturen werden repariert Die Hautelastizität kehrt schrittweise zurück Die Haut wird intensiv und nachhaltig mit Feuchtigkeit versorgt Falten, Pigmentflecken und Narben werden gezielt adressiert Was mich besonders überzeugt: Die Wirkung entsteht nicht durch Überflutung mit Fremdstoffen, sondern durch Reaktivierung dessen, was die Haut selbst kann. Der Exosome Booster erinnert die Zellen – er ersetzt sie nicht. Für wen ist diese Behandlung geeignet? 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Digital Aging – wenn das Smartphone Ihre Haut altert Was Blaulicht mit Ihrer Haut macht – und wie Sie sie schützen Ihr Smartphone begleitet Sie den ganzen Tag – beim Frühstück, im Büro, abends auf dem Sofa. Was viele nicht wissen: Das Licht, das Ihren Bildschirm zum Leuchten bringt, hinterlässt Spuren auf Ihrer Haut. Wir sprechen von Blaulicht (High Energy Visible Light, kurz HEV) – und dem, was Forschende inzwischen als "Digital Aging" bezeichnen. Was ist Blaulicht – und woher kommt es? Blaulicht liegt im sichtbaren Teil des Lichtspektrums und ist besonders energiereich. Es strahlt nicht nur die Sonne ab – auch Smartphones, Tablets, Computer und LED-Lampen senden es aus. Anders als UV-Strahlen, die an der Hautoberfläche wirken, dringt Blaulicht tiefer in die Haut ein als UV-A und UV-B. Genau dort beginnt das Problem. Was passiert in Ihrer Haut? Blaulichtstrahlung löst in den tiefen Hautschichten oxidativen Stress aus. Dieser setzt freie Radikale frei, die gezielt dort angreifen, wo Ihre Haut ihre Struktur hat: • Kollagen und Elastin werden abgebaut → die Haut verliert Spannkraft und Falten entstehen früher • Die Melaninproduktion gerät aus dem Gleichgewicht → unregelmäßige Pigmentierung und dunkle Flecken können entstehen • Entzündungsprozesse werden verstärkt → Rötungen, Reizungen, erhöhte Empfindlichkeit • Die Hautbarriere wird geschwächt → Feuchtigkeit geht verloren, die Haut wirkt müde und trocken Wer ist besonders betroffen? Menschen, die täglich viele Stunden vor Bildschirmen verbringen, tragen das höchste Risiko. Besonders sensibel reagieren helle oder vorgeschädigte Hauttypen sowie Personen, die zu Pigmentflecken oder Hautirritationen neigen. Auch reife Haut, deren Kollagen- und Elastinreserven bereits natürlich abnehmen, ist verletzlicher: Schäden entstehen schneller und die Regeneration braucht länger. Was Sie jetzt für Ihre Haut tun können Die gute Nachricht: Sie können gegensteuern. Diese Maßnahmen helfen wirklich: Antioxidantien in der Morgenpflege: Vitamin C, Vitamin E, Vitamin B3 (Niacinamid) und Resveratrol neutralisieren freie Radikale, bevor sie Schaden anrichten. HEV-Schutzprodukte: Spezielle Cremes und Seren mit Mineralfiltern (z. B. Eisenoxide) absorbieren oder reflektieren Blaulicht direkt. Geräteeinstellungen nutzen: Aktivieren Sie den "Night Shift"- oder Blaulichtfilter-Modus auf Ihren Geräten – besonders abends. 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten Bildschirmarbeit → 20 Sekunden Pause → in 20 Meter Entfernung schauen. Gut für die Augen und die Haut. Abendliche Hautreinigung: Reinigen Sie Ihre Haut gründlich, um Oxidationsprodukte des Tages zu entfernen und die nächtliche Regeneration zu optimieren. Von innen schützen: Antioxidantienreiche Ernährung (Beeren, Nüsse, Gemüse), Omega-3-Fettsäuren sowie ausreichend Schlaf und Wasser stärken Ihre Haut von innen. ✦ Mein Tipp aus der Praxis In meiner täglichen Arbeit bei Neroli Cosmetics sehe ich zunehmend Kundinnen und Kunden, deren Haut trotz konsequenter UV-Pflege vorzeitig altert – oft ist ein Faktor der unbewusste Blaulichtalltag. Die Lösung liegt im Zusammenspiel aus der richtigen Produktroutine und einem bewussteren Umgang mit digitalen Geräten. Sprechen Sie mich an – gemeinsam entwickeln wir eine Strategie, die zu Ihrer Haut passt. Was sagt die Wissenschaft? Die Forschung zu Digital Aging ist noch jung – Langzeitstudien, besonders für Kinder und Jugendliche, fehlen noch. Klar ist: Die Intensität von Bildschirmblaulicht ist geringer als die der Sonne. Das Risiko bei normaler Nutzung gilt als moderat. Aber: Wer täglich viele Stunden vor Bildschirmen verbringt, summiert diese Belastung über Jahre – und das zeigt sich in der Haut. Mit dem richtigen Schutz sind Sie gut aufgestellt.
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Kaltplasma: Die Kraft des vierten Aggregatzustands für deine Haut Bewährt in der Dermatologie. Effektiv in der Kosmetik. Was klingt wie Science-Fiction, ist reale Physik – und eine der spannendsten Entwicklungen in der modernen Medical Beauty. Kaltplasma-Behandlungen sind sanft, hochwirksam und ohne Ausfallzeit. In meinem Institut setze ich diese Technologie gezielt ein, um Haut zu regenerieren, zu klären, zu straffen und auf ein völlig neues Niveau zu heben. Was ist Kaltplasma - und warum ist es so besonders? Plasma ist der vierte Aggregatzustand der Materie – neben fest, flüssig und gasförmig. Es entsteht, wenn Umgebungsluft mit einer Plasmaquelle mit zusätzlicher Energie angeregt wird. Dabei entstehen reaktive Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen – sogenannte reaktive Spezies –, die direkt mit den Zellen der Haut interagieren und eine Reihe positiver Prozesse auslösen. Das BAEHR plasma beauty care Gerät, das ich bei meinen Behandlungen einsetze, arbeitet mit einer Temperatur von nur ca. 38 Grad C – angenehm körperwarm, absolut schmerzfrei und schonend für selbst die empfindlichste Haut. Was passiert bei der Kaltplasma-Behandlung in der Haut? Antimikrobielle Wirkung Kaltplasma inaktiviert effektiv Bakterien, Pilze und Keime – bereits nach 20 Sekunden beginnt die Keimreduktion. Das ist besonders wertvoll bei Akne, seborrhoischer Haut und entzündlichen Hautbildern. Zellregeneration und Kollagenproduktion Kaltplasma regt den Zellstoffwechsel, die Zellteilung und die Wachstumsfaktoren an. Dadurch wird die Kollagen- und Elastinproduktion stimuliert – die Grundlage für straffe, jugendliche Haut. Erhöhte Sauerstoffsättigung und Durchblutung Die Behandlung fördert die Mikrozirkulation im Gewebe und stimuliert die Bildung neuer Kapillargefäße. Der Effekt ist nachweislich nicht nur unmittelbar vorhanden, sondern hält langfristig an – belegt durch Hyperspektralbilder vor und 24 Stunden nach der Behandlung. Verbesserte Wirkstoffaufnahme Wissenschaftliche Studien belegen eindrucksvoll: Nach einer Kaltplasma-Behandlung steigt die Retinol-Konzentration in der Haut um bis zu 58 % gegenüber dem Ausgangswert. Die Hyaluronsäure-Aufnahme verbessert sich messbar – die Haut wird sichtbar praller und feuchter. Das bedeutet: Pflegeprodukte wirken einfach besser. pH-Regulierung und Schutzmantel-Regeneration Der natürliche Säureschutzmantel der Haut wird reguliert und kann sich regenerieren – ein entscheidender Faktor für eine gesunde, widerstandsfähige Hautbarriere. Für welche Haut ist die Kaltplasma-Behandlung geeignet? Das ist eine der großen Stärken dieser Methode: Kaltplasma ist für nahezu alle Hauttypen geeignet – und besonders dort wirkungsvoll, wo andere Gerätebehandlungen nur bedingt eingesetzt werden können: Akne und seborrhoische Haut – antibakteriell, entzündungshemmend, klärend Couperose und Rosacea – beruhigend, entzündungshemmend, regenerierend Reife und faltenreiche Haut – Kollagenaufbau, Straffung, Konturanhebung Pigmentstörungen – aufhellend und regenerierend Sensible und empfindliche Haut – ohne Chemie, nicht invasiv Narben und Hautunreinheiten - beschleunigte Regeneration Kaltplasma als Power-Booster für andere Behandlungen Kaltplasma entfaltet seine volle Wirkung auch in Kombination mit anderen Behandlungen – es ist der perfekte Synergist: Nach Peeling oder manueller Hautausreinigung Nach Microneedling – für beschleunigte Regeneration Vor intensiven Serum-Kuren – für maximale Wirkstofftiefe Kombiniert mit Ultraschall – für noch tiefere Wirkstoffpenetration In meiner Praxis empfehle ich die Kaltplasma-Behandlung besonders als Teil meiner Anti-Aging-Behandlungspakete sowie kombiniert mit Microneedling oder Ultraschall. Das Ergebnis: sichtbar klareres, strahlendes und strafferes Hautbild – oft schon nach der ersten Behandlung. Was erwartet Sie bei Ihrer Behandlung? Jede Kaltplasma-Behandlung umfasst Reinigung, individuelles Peeling, Tiefenreinigung, Kaltplasma-Anwendung, Spezialmaske und individuelle Abschlusspflege – alles abgestimmt auf Hauttyp und Hautzustand. Behandlungsoptionen und Preise finden Sie hier: https://www.neroli-cosmetics.de/kaltplasma-behandlung Kaltplasma ist kein Trend – es ist Wissenschaft, die wirkt. Ihre Petra Schreiber Termin vereinbaren: www.neroli-cosmetics.de | Tel. +49 (0) 6082 924418 / +49 172 3700947 .
von Petra Schreiber 15. Februar 2026
Kosmetische Behandlung bei Skin Picking: Was wirklich hilft Als Kosmetikerin & Hautmentorin und Gesundheits- & Wellness-Coach werde ich oft gefragt: „Können Sie überhaupt etwas tun, wenn die Haut durch Skin Picking verletzt ist?" Die Antwort: Ja. Aber anders, als viele denken. Aus meiner Erfahrung als Hautmentorin und Gesundheits- & Wellness-Coach habe ich gelernt: Skin-Picking-Haut braucht keine „intensiven Treatments". Sie braucht einen ganzheitlichen Ansatz aus Sanftheit, Geduld und Heilung – auf allen Ebenen. Hier sind meine Ansätze in der Praxis: 1. HEILUNG VOR PERFEKTION Das Wichtigste zuerst: Offene Wunden heilen lassen. Keine aggressiven Peelings, keine Fruchtsäuren, kein Microneedling. Stattdessen: Beruhigende, antiseptische Pflege, Wundheilung unterstützen (Panthenol, Zink, Centella Asiatica) und Entzündungen reduzieren (Niacinamid, Aloe Vera). 2. HAUTBARRIERE AUFBAUEN Durch ständiges Kratzen ist die Hautbarriere massiv geschwächt. Mein Fokus: Ceramide zum Wiederaufbau der Hautbarriere, Omega-Fettsäuren zur Nährstoffversorgung geschädigter Haut und okklusive Pflege zum Schutz während der Heilung. 3. NARBENBEHANDLUNG – MIT REALISTISCHEN ERWARTUNGEN Erst wenn die Haut stabil ist (keine frischen Verletzungen mehr), können wir an Narben arbeiten: → Sanfte Vitamin-C-Behandlungen gegen Hyperpigmentierung → LED-Lichttherapie für Kollagenaufbau → Chemische Peelings und/oder Microneedling nur bei verheilten, stabilen Narben Wichtig: Ich setze realistische Erwartungen. Manche Narben bleiben. Und das ist okay. 4. PFLEGEROUTINE VEREINFACHEN Weniger ist mehr. Viele Betroffene haben komplexe Routinen – das verstärkt oft das Kontrollbedürfnis. Meine Empfehlung: → Morgens: sanfte Reinigung + Serum + Feuchtigkeitscreme + LSF → Abends: Reinigung + Repair-Pflege Fertig. 5. STRESSMANAGEMENT ALS SCHLÜSSEL Hier kommt mein Coaching-Hintergrund ins Spiel: Skin-Picking ist oft ein Stressbewältigungsmechanismus. Was ich parallel zur Hautbehandlung anbiete: → Trigger-Analyse: Welche Situationen lösen das Kratzen aus? → Stressreduktion: Atemtechniken, Achtsamkeitsübungen, Entspannungsmethoden → Alternative Strategien: Was kann die Hand tun, wenn der Impuls kommt? → Perfektionismus-Arbeit: Realistische Standards entwickeln Die Haut heilt besser, wenn der Stress abnimmt. 6. DER WICHTIGSTE PUNKT: KEIN DRUCK Ich sage meinen Kundinnen und Kunden immer: „Ihre Haut wird nicht über Nacht perfekt. Und das muss sie auch nicht." Heilung braucht Zeit. Rückfälle gehören dazu. Und das ist kein Versagen. MEIN GANZHEITLICHER ANSATZ Das ist der Unterschied: Als Hautmentorin und Kosmetikerin kann ich die Haut behandeln. Als Gesundheits- & Wellness-Coach kann ich die Stress- und Perfektionismus-Muster bearbeiten. Meine Rolle: → Ein sicherer Raum ohne Bewertung → Hautpflege, die Heilung fördert → Coaching, das Ursachen adressiert → Begleitung auf dem Weg Bei tieferliegenden psychischen Ursachen empfehle ich zusätzlich psychotherapeutische Unterstützung. Fazit: Skin Picking-Haut verdient einen Ansatz, der Körper UND Psyche einbezieht. Wenn Sie selbst betroffen sind: Suchen Sie sich jemanden, der beide Ebenen versteht. Der Sie nicht verurteilt. Der geduldig ist. Sie verdienen das. Ihre Petra Schreiber #SkinPicking #Dermatillomanie #Hautpflege #MedizinischeKosmetik #Hautmentorin #GanzheitlicheGesundheit #Stressmanagement #WellnessCoaching #Hautbehandlung #NeroliCosmetics #Hautgesundheit #Narbenbehandlung #Selbstfürsorge #Burnout #Perfektionismus
von Petra Schreiber 8. Februar 2026
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