Hormone & Haut Basiswissen

Petra Schreiber

Hormone haben schon in kleinen Mengen eine große Wirkung.

Viele Hauterscheinungen haben ihren Ursprung im Bereich der Hormone oder werden durch Hormone beeinflusst.


Um diese komplexen Vorgänge zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, wie das Hormonsystem funktioniert und wie Hormone unseren gesamten Körper beeinflussen.


 Wichtig: Hormone haben schon in kleinen Mengen eine große Wirkung.


Das Hormonsystem steuert unsere Körpervorgänge und schon kleine Ungleichgewichte können enorme Auswirkungen haben - auch auf die Haut.


Welche Hauterscheinungen ihre Ursache im Hormonsystem haben und was man dagegen tun kann, werde ich in meiner Artikelserie „Hormone & Haut“, die ich in 3 Teile gegliedert habe, erzählen:

1.    Basiswissen Hormonsystem
2.    Akne - Einfluss von Hormonen und Wachstumsfaktoren
3.    Hautalterung – Hormonelle Zusammenhänge sowie intrinsische und extrinsische Ursachen


BASISWISSEN HORMONE UND HORMONSYSTEM

1. Die Haut als größte Hormondrüse unseres Körpers


Die Dermatoendokrinologie ist eine relativ junge Disziplin, die sich mit dem Einfluss von Hormonen auf Haut und Haare beschäftigt.
Neben den männlichen und weiblichen Hormonen und deren Ersatzstoffen (Phytoöstrogene) im Alter ist auch die Wirkung von Kortison, Neurohormonen, Vitamin D, Melatonin und Leptin bei einer Reihe von Erkrankungen und Veränderungen wie Haarausfall, Akne, Hautalterung, Schuppenflechte oder entzündlichen Hauterkrankungen von Bedeutung.
Die Haut reagiert nicht nur auf Hormone, sie kann sie auch selbst produzieren.
Das Knochenhormon Vitamin D wird in der Haut nicht nur unter Einwirkung von UV-Licht gebildet.
Mittlerweile sind mehr als 30 verschiedene Hormone bekannt, die in den unterschiedlichen Zellen der Haut und des Unterhautfettgewebes gebildet werden.
Hier steht die Forschung noch am Anfang.


Ein paar Beispiele verschiedener Hormone und ihre Auswirkungen auf die Haut:


Östrogene
Östradiol und Östriol sind weibliche Geschlechtshormone, die hauptsächlich in den Eierstöcken gebildet werden.


  • Sie erhöhen die Zellteilungsrate und stimulieren die Kollagenbildung.
  • Es wird somit vermehrt Wasser eingelagert, was sich positiv auf die Spannkraft auswirkt.
  • Sie vermindern den Einfluss der ebenfalls im Blut zirkulierenden Androgene.
  • Sie bieten einen Schutz gegenüber freien Radikalen.


Androgene
Wie z.B. Testosteron sind männliche Geschlechtshormone, die in den Hoden und der Nebennierenrinde gebildet werden.


  • Sie stimulieren das Talgdrüsenwachstum und deren Aktivität.
  • Sie begünstigen die Bildung von Hornpfropfen.
  • Sie sind auch bei Frauen vorhanden.


Progesteron
Progesteron ist ein weibliches Geschlechtshormon, das vom Gelbkörper in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus und – in wesentlich höheren Mengen – während der Schwangerschaft von der Plazenta gebildet wird.
Geringe Mengen werden bei Frauen und Männern auch von der Nebennierenrinde gebildet.


  • Es beeinflusst die Körpertemperatur.
  • Es schützt vor bestimmten Enzymen, die Collagen und andere Eiweiße des Bindegewebes sowie des Stützapparates abbauen.

    Haut und Hormone
    Wenn das präzise ausbalancierte Gefüge nur geringfügig durcheinandergerät, können die Auswirkungen beträchtlich sein.
    Eine Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion, Diabetes, Menstruationsstörungen, Haarausfall und Hautprobleme gehören zu den bekanntesten Beispielen.

    2. Das Hormonsystem

Das Hormonsystem wird auch als endokrines System bezeichnet.
Es umfasst die Hormone, die zugehörigen Drüsen und deren Funktion.
Damit der Körper funktionieren kann, müssen seine Organe und Organsysteme aufeinander abgestimmt sein. Nur so können Zellen und Gewebe als Ganzes existieren.
Diese Koordination übernimmt einerseits das Nervensystem, andererseits das Hormonsystem.
Während das Nervensystem mit elektrischen Impulsen arbeitet, ist das Hormonsystem auf Botenstoffe (Hormone) angewiesen. Diese werden über die Blutbahn zu den Signalempfängern transportiert. Dadurch ist es möglich, lebenswichtige Funktionen wie Stoffwechsel, inneres Milieu, Fortpflanzung, Wachstum und andere zu steuern.
Das System wird durch Reize aus dem Körper selbst (Rückkopplungsmechanismen), durch Umweltreize und auch durch psychische Faktoren beeinflusst.

3. Wozu brauchen wir Hormone?
Hormone sind „Befehlssignale“ des Körpers:


  • Sie zirkulieren im Blut und sagen bestimmten Körperzellen, was sie tun sollen.
  • An den Zielzellen sind Empfangsstationen für sie vorgesehen: die Rezeptoren.
  • Nach der Bindung an die Rezeptoren wird in der Zelle eine bestimmte Reaktion ausgelöst.


Von der Nervenfunktion bis zur Blutzuckerregulation: Alle wichtigen Befehle werden durch Hormone vermittelt.

4. Hormone - Allgemeines:
Hormone sind Signalstoffe, die ihre Zielzellen:


  • über die Blutbahn erreichen (endokrin)
  • oder benachbarte Zellen (parakrin) wirken
  • oder die hormonproduzierende Zelle selbst (autokrin) beeinflussen
  • sie lösen häufig mehrere logisch zusammenhängende Wirkungen aus.


    5. Das Hormonsystem - Der Hypothalamus und die Hypophyse


Damit das Hormonsystem koordiniert arbeiten kann, ist ihm ein Steuerorgan vorgeschaltet, der Hypothalamus.
Dieses Organ befindet sich im Gehirn, besteht aus Nervenzellen und kann selbst Hormone ausschütten.
Dem Hypothalamus untergeordnet ist die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse).
Sie gliedert sich in den Hypophysenvorderlappen und den Hypophysenhinterlappen.

5.1 Das Hormonsystem - Welches Hormon kommt woher?


Die Eierstöcke
Die Eierstöcke der Frau produzieren die Hormone Östrogen und Gestagen. Sie steuern alle wichtigen Vorgänge der Fortpflanzung.

Die Hoden
Die Hoden produzieren das Hormon Testosteron. Es ist wichtig für die Entwicklung des Mannes und vor allem für die Bildung der Spermien.


Die Nebennieren
Die Nebennieren sind kleine paarige Organe, die in der Nähe der
Nieren liegen. Sie lassen sich in die äußere Nebennierenrinde und
das innere Nebennierenmark unterteilen.


  • Nebennierenrinde
    Hier werden die Steroidhormone gebildet. Diese große Gruppe von Hormonen kann man unterteilen in:
    a. Mineralcorticoide: Wirkung auf den Mineralstoffhaushalt (Natrium, Kalium) und damit auch Wirkung auf den Wasserhaushalt (z.B. Aldosteron)
    b. Glucocorticoide: Diese wirken auf den Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel und können so dem Körper schnell Energie zu Verfügung stellen. Sie werden auch Stresshormone genannt (z.B. Cortison).
    c. Sexualhormone: Sie werden in geringer Zahl auch hier gebildet.


  • Nebennierenmark
    Hier werden die Katecholamine gebildet, z.B. Adrenalin und Noradrenalin.
    Beide gehören auch zu den Stresshormonen, da sie dem Körper Energie zur Verfügung stellen.
    Sie steigern die Herzfrequenz, den Blutdruck, sorgen für erweiterte Bronchien und hemmen die Aktivität der Verdauungsorgane.

    Pankreas


  • Die Epiphyse (Zirbeldrüse)
    Die Zirbeldrüse bildet das Melatonin. Es reguliert den Tag- und Nachtrhythmus und beugt dem Eintreten der vorzeitigen Pubertät vor.


  • Die Bauchspeicheldrüse
    Die Bauchspeicheldrüse produziert einerseits als Verdauungsdrüse Enzyme, die über einen Ausführungsgang in den Zwölffingerdarm abgegeben werden, andererseits synthetisiert sie als endokrines Organ die Hormone Insulin und Glukagon, die ins Blut abgegeben werden. Die Bauchspeicheldrüse ist also eine exokrine und eine endokrine Drüse.
    Die Hormone Insulin und Glukagon sind für die Regulierung des Blutzuckerspiegels verantwortlich. Sie sorgen für eine ausreichende Energieversorgung der Zellen. Beim Diabetes mellitus funktioniert dieses System nicht ausreichend.


Schilddrüse und Nebenschilddrüse


  • Die Schilddrüse

         Die Schilddrüse ist ein kleines Organ, dass im Hals der Luftröhre aufliegt. In ihr werden die Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) gebildet. Sie   beeinflussen wesentlich den Energiestoffwechsel.

Zudem wird in der Schilddrüse das Hormon Kalzitonin gebildet. Es senkt den Calciumspiegel im Blut.


  • Die Epithelkörperchen
    Die Nebenschilddrüse, auch Epithelkörperchen genannt, liegt in der Nähe der Schilddrüse. Dieses sehr kleine Organ ist lebenswichtig, weil hier das Parathormon gebildet wird. Dieses Hormon ist der Gegenspieler von dem Kalzitonin, steigert also den Blutcalciumspiegel. Daneben hat das Parathormon auch großen Einfluss auf den Phosphatstoffwechsel.


Die Plazenta
Auch die Plazenta kann Hormone produzieren.
Neben Östrogenen und Progesteron bildet sie unter anderem HCG = human chorionic gonadotropin, dass für die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft wichtig ist.

6. Die Gewebshormone
Aglanduläre Hormone (Gewebehormone), die nicht in Drüsen, sondern in spezialisierten Einzelzellen gebildet werden, die über ein Gewebe verteilt sein können.
Prostaglandine sind ein typisches Beispiel für diese Hormone.

  • Diese lokal wirkenden Gewebshormone werden in fast allen Geweben des Menschen gebildet.
  • Prostaglandine sind an schmerzhaften und entzündlichen Prozessen des Körpers beteiligt.
    • Sie senken den Blutdruck, beeinflussen die glatte Muskulatur und wirken auf die Blutgerinnung.
    • Die schmerzdämpfende Wirkung von Aspirin beruht auf der Hemmung der Prostaglandin-Synthese.


6.1 Zytokine
Unter dem Begriff Zytokine fasst man eine Vielzahl von Proteohormonen zusammen, die teils überlappende, teils sehr spezifische Eigenschaften haben.
Zytokine wirken als Botenstoffe zwischen verschiedenen Zellen und sie werden auch von zahlreichen Zellen gebildet.
Sie wirken vor allem para- und autokrin und regulieren in erster Linie Wachstumsvorgänge, Zellproliferation und -differenzierung, wodurch sie sich wesentlich von den „normalen“ Hormonen unterscheiden.
Beispiele für interessante Zytokine in Bezug auf die Haut

7. Wie werden Hormone transportiert?
Durch Transportproteine / Bindungsproteine


Viele Hormone (insbesondere Steroide und Schilddrüsenhormone) werden im Blut an Proteine gebunden.
Von diesen Hormonen steht nur der ungebundene Hormonanteil (oft unter 1 % der Gesamthormonkonzentration) für biologische Wirkungen zur Verfügung.
Durch die Bindung werden Schwankungen in den Plasmaspiegeln abgepuffert.
Die Proteinbindung erfolgt dabei entweder an spezifische Proteine mit hoher Affinität (z. B. thyroxinbindendes Globulin für die Schilddrüsenhormone oder cortisolbindendes Globulin für das Kortisol) oder an unspezifische Proteine mit niedriger Affinität, vor allem Albumin.

8. Der Hormonabbau

Die Hormone werden auf unterschiedlichen Wegen inaktiviert:


  • Hormone werden größtenteils in der Leber durch Aufspaltung abgebaut.
  • Die entstehenden Produkte werden dann über die Niere ausgeschieden.
  • Durch Bestimmung dieser Abbauprodukte im Urin lassen sich häufig Rückschlüsse auf den Hormonspiegel im Blut ziehen.


Was kann die Folge sein, wenn Leber und / oder Niere ihre Aufgaben nicht oder unzureichend erfüllen?
Beispiel: Der Biertrinker mit Körbchengröße B


Auch Männer produzieren weibliche Hormone. Was zu viel ist, wird z. B. über die Leber abgebaut.
Jetzt haben wir einen Biertrinker mit einer überlasteten Leber.
Bier enthält Hopfen und Hopfen enthält östrogenähnliche Phytohormone - das kann zur Brustbildung führen.


Sie sehen, es macht Sinn, sich mit den Zusammenhängen des Hormonsystems zu beschäftigen bzw. etwas darüber zu wissen.
Dies war ein grober Einblick in die superspannende und umfassende Thematik der Hormone.

I
m nächsten Beitrag geht es um
Akne - Einfluss von Hormonen und Wachstumsfaktoren

Ihre Petra Schreiber


Quellen:
Hormone – ihr Einfluss auf mein Leben, Springer Verlag
Physiologie des Menschen (Springer-Lehrbuch) (German Edition). Springer Berlin Heidelberg.
Dölcker, Dagmar. Heilpraktiker-Ausbildungswissen (German Edition) (S.415). Elsevier Health Sciences.
Basislehrbuch Innere Medizin Urban&Fischer
BAGA Rose Steffen



Neroli Cosmetics - Informationen und Wissenswertes

von Petra Schreiber 8. März 2026
Was diese Behandlung von herkömmlicher Gesichtsmassage unterscheidet – und warum sie mehr ist als Entspannung
von Petra Schreiber 4. März 2026
BEHANDLUNG & INNOVATION | NEROLI COSMETICS Exosome Booster beim Microneedling: Wenn Zellen wieder miteinander sprechen lernen Was wäre, wenn Ihre Hautzellen nicht mehr auf stumm geschaltet wären? Was, wenn ein gezieltes Signal genügte, um schlafende Reparaturmechanismen wieder zu wecken? Genau hier setzt der Exosome Booster an – und er verändert gerade leise, aber nachhaltig, was in der medizinischen Hautpflege möglich ist. Als Hautmentorin verfolge ich Entwicklungen in der medizinischen Kosmetik mit einem geschulten Blick: Was klingt gut? Was hält, was es verspricht? Der Exosome Booster ist eines jener Produkte, das mich sowohl wissenschaftlich als auch in der praktischen Anwendung überzeugt hat. Was sind Exosome eigentlich? Um den Exosome Booster zu verstehen, müssen wir kurz in die Zellbiologie eintauchen – keine Angst, ich übersetze das ins Praktische. Exosome sind nanogroße extrazelluläre Vesikel – winzige Bläschen, die von Zellen produziert und in die Umgebung abgegeben werden. Man könnte sie sich vorstellen wie kleine Pakete, gefüllt mit wichtigen Botschaften: Sie enthalten Lipide, Proteine, Aminosäuren, Peptide, Wachstumsfaktoren und genetisches Material. Ihre Aufgabe im Körper ist fundamental: Sie regulieren das Zellwachstum, stärken die Zellabwehr und agieren als Signalgeber, die inaktive Hautzellen wieder reaktivieren. Deshalb werden sie auch als zelluläre Botenstoffe bezeichnet – sie sprechen die Sprache unseres Körpers und fordern ihn auf: Regenerier dich. Heile dich. Werde wieder jung. In der Kosmetik und Biomedizin sind sie deshalb ein vielversprechendes Material – weil sie nicht von außen reparieren, sondern von innen anregen. Ein wichtiger Unterschied. Was steckt im Exosome Booster – und warum ist das entscheidend? Nicht alle Produkte, die Exosome enthalten, sind gleich. Das ist kein Marketingsatz – das ist eine wissenschaftliche Tatsache. Qualität, Konzentration und Zusammensetzung machen den Unterschied zwischen einem wirkungsvollen Serum und einem teuren Placebo. Der Exosome Booster, den ich bei Neroli Cosmetics einsetze, überzeugt durch mehrere Merkmale: Heterologe Exosome höchster Reinheit: Sie werden mittels Ultrazentrifugation aus pflanzlichen Extrakten isoliert – konkret aus Kornblume und Zenitfolie. Ein präzises, schonendes Verfahren, das die bioaktiven Strukturen erhält. Hochstabile Formulierung: Die Exosome sind besonders stabil – das ist wichtig, damit sie nach der Anwendung ihre volle Wirkung entfalten können, anstatt schnell zu degradieren. Kombination mit Polynukleotiden: Diese unterstützen zusätzlich die Zellregeneration, fördern die Feuchtigkeit und intensivieren den Gesamteffekt des Serums. Steriles Microneedling-Serum: Es wurde speziell für die transepidermale Einführung entwickelt – also dafür, dass es durch die feinen Kanäle des Needlings direkt dorthin gelangt, wo es wirken soll. Das Ergebnis ist ein Serum, das nicht einfach auf die Haut aufgetragen wird – sondern gezielt in sie eingebracht werden kann. Mein Einsatz: Exosome Booster beim Microneedling Das Microneedling ist eine meiner liebsten Behandlungsmethoden – weil es die Haut auf elegante Weise stimuliert, ohne sie zu überfordern. Kleine, kontrollierte Verletzungen durch den NeedlingPen signalisieren dem Körper: Hier wird Aufmerksamkeit gebraucht. Und genau in diesem Moment setzt der Exosome Booster an. Er dient dabei nicht nur als Wirkstoffträger, sondern auch als Gleitfilm zwischen dem Microneedling-Gerät und der Haut. Die perfekte Viskosität des Serums macht die Behandlung deutlich angenehmer – für mich als Anwenderin und für meine Kundinnen. Das klingt wie ein kleines Detail, macht aber in der Praxis einen spürbaren Unterschied. Was passiert in der Haut? Durch das Needling öffnen sich mikroskopisch feine Kanäle in der Epidermis. Der Exosome Booster wird in diesem Moment transepidermal eingeführt – er gelangt tiefer in das Gewebe, als es jede topische Anwendung je könnte. Die heterologen Exosome erreichen inaktive Hautzellen und reaktivieren deren körpereigene Prozesse: Die Elastin- und Kollagenproduktion wird neu angeregt Geschädigte Zellstrukturen werden repariert Die Hautelastizität kehrt schrittweise zurück Die Haut wird intensiv und nachhaltig mit Feuchtigkeit versorgt Falten, Pigmentflecken und Narben werden gezielt adressiert Was mich besonders überzeugt: Die Wirkung entsteht nicht durch Überflutung mit Fremdstoffen, sondern durch Reaktivierung dessen, was die Haut selbst kann. Der Exosome Booster erinnert die Zellen – er ersetzt sie nicht. Für wen ist diese Behandlung geeignet? Der Exosome Booster eignet sich für Frauen und Männer, die: Feine Linien und Falten sichtbar reduzieren möchten An Pigmentunregelmäßigkeiten oder Sonnenschäden leiden Narben (auch Aknenarben) aufhellen und glätten wollen Eine fahle, müde Haut revitalisieren möchten Der Hautalterung aktiv und biologisch sinnvoll begegnen wollen Besonders empfehle ich die Kombination aus Microneedling und Exosome Booster ab dem 35. Lebensjahr, wenn die körpereigene Kollagensynthese merklich nachlässt – und für Haut, die durch Stress, Schlafmangel oder hormonelle Veränderungen ihren natürlichen Rhythmus verloren hat. Der Exosome Booster ist kein Hype-Produkt. Er ist ein Schritt in eine Richtung, die mich in meiner Arbeit schon lange leitet: Haut von innen heraus stärken, nicht überdecken. In Kombination mit dem Microneedling erlebe ich in meiner Praxis echte, messbare Veränderungen – in Textur, Elastizität und Leuchtkraft. Ich setze nur ein, wovon ich überzeugt bin. Und das bin ich hier. Möchten Sie mehr erfahren oder einen Beratungstermin vereinbaren? Ich freue mich auf Ihre Nachricht – persönlich, ehrlich und auf Augenhöhe. Ihre Petra Schreiber Neroli Cosmetics | Petra Schreiber | Ihre Hautmentorin | Schmitten/Taunus
von Petra Schreiber 2. März 2026
Digital Aging – wenn das Smartphone Ihre Haut altert Was Blaulicht mit Ihrer Haut macht – und wie Sie sie schützen Ihr Smartphone begleitet Sie den ganzen Tag – beim Frühstück, im Büro, abends auf dem Sofa. Was viele nicht wissen: Das Licht, das Ihren Bildschirm zum Leuchten bringt, hinterlässt Spuren auf Ihrer Haut. Wir sprechen von Blaulicht (High Energy Visible Light, kurz HEV) – und dem, was Forschende inzwischen als "Digital Aging" bezeichnen. Was ist Blaulicht – und woher kommt es? Blaulicht liegt im sichtbaren Teil des Lichtspektrums und ist besonders energiereich. Es strahlt nicht nur die Sonne ab – auch Smartphones, Tablets, Computer und LED-Lampen senden es aus. Anders als UV-Strahlen, die an der Hautoberfläche wirken, dringt Blaulicht tiefer in die Haut ein als UV-A und UV-B. Genau dort beginnt das Problem. Was passiert in Ihrer Haut? Blaulichtstrahlung löst in den tiefen Hautschichten oxidativen Stress aus. Dieser setzt freie Radikale frei, die gezielt dort angreifen, wo Ihre Haut ihre Struktur hat: • Kollagen und Elastin werden abgebaut → die Haut verliert Spannkraft und Falten entstehen früher • Die Melaninproduktion gerät aus dem Gleichgewicht → unregelmäßige Pigmentierung und dunkle Flecken können entstehen • Entzündungsprozesse werden verstärkt → Rötungen, Reizungen, erhöhte Empfindlichkeit • Die Hautbarriere wird geschwächt → Feuchtigkeit geht verloren, die Haut wirkt müde und trocken Wer ist besonders betroffen? Menschen, die täglich viele Stunden vor Bildschirmen verbringen, tragen das höchste Risiko. Besonders sensibel reagieren helle oder vorgeschädigte Hauttypen sowie Personen, die zu Pigmentflecken oder Hautirritationen neigen. Auch reife Haut, deren Kollagen- und Elastinreserven bereits natürlich abnehmen, ist verletzlicher: Schäden entstehen schneller und die Regeneration braucht länger. Was Sie jetzt für Ihre Haut tun können Die gute Nachricht: Sie können gegensteuern. Diese Maßnahmen helfen wirklich: Antioxidantien in der Morgenpflege: Vitamin C, Vitamin E, Vitamin B3 (Niacinamid) und Resveratrol neutralisieren freie Radikale, bevor sie Schaden anrichten. HEV-Schutzprodukte: Spezielle Cremes und Seren mit Mineralfiltern (z. B. Eisenoxide) absorbieren oder reflektieren Blaulicht direkt. Geräteeinstellungen nutzen: Aktivieren Sie den "Night Shift"- oder Blaulichtfilter-Modus auf Ihren Geräten – besonders abends. 20-20-20-Regel: Alle 20 Minuten Bildschirmarbeit → 20 Sekunden Pause → in 20 Meter Entfernung schauen. Gut für die Augen und die Haut. Abendliche Hautreinigung: Reinigen Sie Ihre Haut gründlich, um Oxidationsprodukte des Tages zu entfernen und die nächtliche Regeneration zu optimieren. Von innen schützen: Antioxidantienreiche Ernährung (Beeren, Nüsse, Gemüse), Omega-3-Fettsäuren sowie ausreichend Schlaf und Wasser stärken Ihre Haut von innen. ✦ Mein Tipp aus der Praxis In meiner täglichen Arbeit bei Neroli Cosmetics sehe ich zunehmend Kundinnen und Kunden, deren Haut trotz konsequenter UV-Pflege vorzeitig altert – oft ist ein Faktor der unbewusste Blaulichtalltag. Die Lösung liegt im Zusammenspiel aus der richtigen Produktroutine und einem bewussteren Umgang mit digitalen Geräten. Sprechen Sie mich an – gemeinsam entwickeln wir eine Strategie, die zu Ihrer Haut passt. Was sagt die Wissenschaft? Die Forschung zu Digital Aging ist noch jung – Langzeitstudien, besonders für Kinder und Jugendliche, fehlen noch. Klar ist: Die Intensität von Bildschirmblaulicht ist geringer als die der Sonne. Das Risiko bei normaler Nutzung gilt als moderat. Aber: Wer täglich viele Stunden vor Bildschirmen verbringt, summiert diese Belastung über Jahre – und das zeigt sich in der Haut. Mit dem richtigen Schutz sind Sie gut aufgestellt.
von Petra Schreiber 22. Februar 2026
Kaltplasma: Die Kraft des vierten Aggregatzustands für deine Haut Bewährt in der Dermatologie. Effektiv in der Kosmetik. Was klingt wie Science-Fiction, ist reale Physik – und eine der spannendsten Entwicklungen in der modernen Medical Beauty. Kaltplasma-Behandlungen sind sanft, hochwirksam und ohne Ausfallzeit. In meinem Institut setze ich diese Technologie gezielt ein, um Haut zu regenerieren, zu klären, zu straffen und auf ein völlig neues Niveau zu heben. Was ist Kaltplasma - und warum ist es so besonders? Plasma ist der vierte Aggregatzustand der Materie – neben fest, flüssig und gasförmig. Es entsteht, wenn Umgebungsluft mit einer Plasmaquelle mit zusätzlicher Energie angeregt wird. Dabei entstehen reaktive Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen – sogenannte reaktive Spezies –, die direkt mit den Zellen der Haut interagieren und eine Reihe positiver Prozesse auslösen. Das BAEHR plasma beauty care Gerät, das ich bei meinen Behandlungen einsetze, arbeitet mit einer Temperatur von nur ca. 38 Grad C – angenehm körperwarm, absolut schmerzfrei und schonend für selbst die empfindlichste Haut. Was passiert bei der Kaltplasma-Behandlung in der Haut? Antimikrobielle Wirkung Kaltplasma inaktiviert effektiv Bakterien, Pilze und Keime – bereits nach 20 Sekunden beginnt die Keimreduktion. Das ist besonders wertvoll bei Akne, seborrhoischer Haut und entzündlichen Hautbildern. Zellregeneration und Kollagenproduktion Kaltplasma regt den Zellstoffwechsel, die Zellteilung und die Wachstumsfaktoren an. Dadurch wird die Kollagen- und Elastinproduktion stimuliert – die Grundlage für straffe, jugendliche Haut. Erhöhte Sauerstoffsättigung und Durchblutung Die Behandlung fördert die Mikrozirkulation im Gewebe und stimuliert die Bildung neuer Kapillargefäße. Der Effekt ist nachweislich nicht nur unmittelbar vorhanden, sondern hält langfristig an – belegt durch Hyperspektralbilder vor und 24 Stunden nach der Behandlung. Verbesserte Wirkstoffaufnahme Wissenschaftliche Studien belegen eindrucksvoll: Nach einer Kaltplasma-Behandlung steigt die Retinol-Konzentration in der Haut um bis zu 58 % gegenüber dem Ausgangswert. Die Hyaluronsäure-Aufnahme verbessert sich messbar – die Haut wird sichtbar praller und feuchter. Das bedeutet: Pflegeprodukte wirken einfach besser. pH-Regulierung und Schutzmantel-Regeneration Der natürliche Säureschutzmantel der Haut wird reguliert und kann sich regenerieren – ein entscheidender Faktor für eine gesunde, widerstandsfähige Hautbarriere. Für welche Haut ist die Kaltplasma-Behandlung geeignet? Das ist eine der großen Stärken dieser Methode: Kaltplasma ist für nahezu alle Hauttypen geeignet – und besonders dort wirkungsvoll, wo andere Gerätebehandlungen nur bedingt eingesetzt werden können: Akne und seborrhoische Haut – antibakteriell, entzündungshemmend, klärend Couperose und Rosacea – beruhigend, entzündungshemmend, regenerierend Reife und faltenreiche Haut – Kollagenaufbau, Straffung, Konturanhebung Pigmentstörungen – aufhellend und regenerierend Sensible und empfindliche Haut – ohne Chemie, nicht invasiv Narben und Hautunreinheiten - beschleunigte Regeneration Kaltplasma als Power-Booster für andere Behandlungen Kaltplasma entfaltet seine volle Wirkung auch in Kombination mit anderen Behandlungen – es ist der perfekte Synergist: Nach Peeling oder manueller Hautausreinigung Nach Microneedling – für beschleunigte Regeneration Vor intensiven Serum-Kuren – für maximale Wirkstofftiefe Kombiniert mit Ultraschall – für noch tiefere Wirkstoffpenetration In meiner Praxis empfehle ich die Kaltplasma-Behandlung besonders als Teil meiner Anti-Aging-Behandlungspakete sowie kombiniert mit Microneedling oder Ultraschall. Das Ergebnis: sichtbar klareres, strahlendes und strafferes Hautbild – oft schon nach der ersten Behandlung. Was erwartet Sie bei Ihrer Behandlung? Jede Kaltplasma-Behandlung umfasst Reinigung, individuelles Peeling, Tiefenreinigung, Kaltplasma-Anwendung, Spezialmaske und individuelle Abschlusspflege – alles abgestimmt auf Hauttyp und Hautzustand. Behandlungsoptionen und Preise finden Sie hier: https://www.neroli-cosmetics.de/kaltplasma-behandlung Kaltplasma ist kein Trend – es ist Wissenschaft, die wirkt. Ihre Petra Schreiber Termin vereinbaren: www.neroli-cosmetics.de | Tel. +49 (0) 6082 924418 / +49 172 3700947 .
von Petra Schreiber 15. Februar 2026
Kosmetische Behandlung bei Skin Picking: Was wirklich hilft Als Kosmetikerin & Hautmentorin und Gesundheits- & Wellness-Coach werde ich oft gefragt: „Können Sie überhaupt etwas tun, wenn die Haut durch Skin Picking verletzt ist?" Die Antwort: Ja. Aber anders, als viele denken. Aus meiner Erfahrung als Hautmentorin und Gesundheits- & Wellness-Coach habe ich gelernt: Skin-Picking-Haut braucht keine „intensiven Treatments". Sie braucht einen ganzheitlichen Ansatz aus Sanftheit, Geduld und Heilung – auf allen Ebenen. Hier sind meine Ansätze in der Praxis: 1. HEILUNG VOR PERFEKTION Das Wichtigste zuerst: Offene Wunden heilen lassen. Keine aggressiven Peelings, keine Fruchtsäuren, kein Microneedling. Stattdessen: Beruhigende, antiseptische Pflege, Wundheilung unterstützen (Panthenol, Zink, Centella Asiatica) und Entzündungen reduzieren (Niacinamid, Aloe Vera). 2. HAUTBARRIERE AUFBAUEN Durch ständiges Kratzen ist die Hautbarriere massiv geschwächt. Mein Fokus: Ceramide zum Wiederaufbau der Hautbarriere, Omega-Fettsäuren zur Nährstoffversorgung geschädigter Haut und okklusive Pflege zum Schutz während der Heilung. 3. NARBENBEHANDLUNG – MIT REALISTISCHEN ERWARTUNGEN Erst wenn die Haut stabil ist (keine frischen Verletzungen mehr), können wir an Narben arbeiten: → Sanfte Vitamin-C-Behandlungen gegen Hyperpigmentierung → LED-Lichttherapie für Kollagenaufbau → Chemische Peelings und/oder Microneedling nur bei verheilten, stabilen Narben Wichtig: Ich setze realistische Erwartungen. Manche Narben bleiben. Und das ist okay. 4. PFLEGEROUTINE VEREINFACHEN Weniger ist mehr. Viele Betroffene haben komplexe Routinen – das verstärkt oft das Kontrollbedürfnis. Meine Empfehlung: → Morgens: sanfte Reinigung + Serum + Feuchtigkeitscreme + LSF → Abends: Reinigung + Repair-Pflege Fertig. 5. STRESSMANAGEMENT ALS SCHLÜSSEL Hier kommt mein Coaching-Hintergrund ins Spiel: Skin-Picking ist oft ein Stressbewältigungsmechanismus. Was ich parallel zur Hautbehandlung anbiete: → Trigger-Analyse: Welche Situationen lösen das Kratzen aus? → Stressreduktion: Atemtechniken, Achtsamkeitsübungen, Entspannungsmethoden → Alternative Strategien: Was kann die Hand tun, wenn der Impuls kommt? → Perfektionismus-Arbeit: Realistische Standards entwickeln Die Haut heilt besser, wenn der Stress abnimmt. 6. DER WICHTIGSTE PUNKT: KEIN DRUCK Ich sage meinen Kundinnen und Kunden immer: „Ihre Haut wird nicht über Nacht perfekt. Und das muss sie auch nicht." Heilung braucht Zeit. Rückfälle gehören dazu. Und das ist kein Versagen. MEIN GANZHEITLICHER ANSATZ Das ist der Unterschied: Als Hautmentorin und Kosmetikerin kann ich die Haut behandeln. Als Gesundheits- & Wellness-Coach kann ich die Stress- und Perfektionismus-Muster bearbeiten. Meine Rolle: → Ein sicherer Raum ohne Bewertung → Hautpflege, die Heilung fördert → Coaching, das Ursachen adressiert → Begleitung auf dem Weg Bei tieferliegenden psychischen Ursachen empfehle ich zusätzlich psychotherapeutische Unterstützung. Fazit: Skin Picking-Haut verdient einen Ansatz, der Körper UND Psyche einbezieht. Wenn Sie selbst betroffen sind: Suchen Sie sich jemanden, der beide Ebenen versteht. Der Sie nicht verurteilt. Der geduldig ist. Sie verdienen das. Ihre Petra Schreiber #SkinPicking #Dermatillomanie #Hautpflege #MedizinischeKosmetik #Hautmentorin #GanzheitlicheGesundheit #Stressmanagement #WellnessCoaching #Hautbehandlung #NeroliCosmetics #Hautgesundheit #Narbenbehandlung #Selbstfürsorge #Burnout #Perfektionismus
von Petra Schreiber 8. Februar 2026
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